Induktives Ladesystem für E-Busse Stromtanken an der Haltestelle

Die Idee, dass man die Akkus von Elektroautos etwa vor Ampeln oder auf Parkplätzen kabellos auflädt, um die Reichweite zu verlängern, ist bekannt - sie klingt aber dennoch nach Science-Fiction. Bei Bussen jedoch funktioniert die Technik schon seit zehn Jahren tadellos.
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Induktives Ladesystem: Sobald der Elektrobus an einer Haltestelle mit einer Ladevorrichtung im Fahrbahnboden stoppt, wird durch eine sogenannte magnetische Resonanzkopplung Strom aus der Primärspule in der Fahrbahndecke in die Abnehmerspule am Fahrzeugboden geleitet und von dort in die Blei-Gel-Akkus, aus denen wiederum der Elektromotor seine Energie bezieht.

Foto: Conductix Wampfler
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Wie der Strom fließt: Sobald der Abstand zwischen den Spulen in der Straße und im Unterboden des Busses etwa vier Zentimeter beträgt, kann der Strom fließen. Das dabei entstehende Magnetfeld ist vollkommen unschädlich für die Menschen im Bus. Etwa 95 Prozent des Stroms aus der Ladestation kommen dabei tatsächlich im Bus-Akku an - das ist nur geringfügig mehr Verlust als bei einer Ladung per Kabel.

Foto: Conductix Wampfler
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Sparen mit dem E-Bus: Die Grafik zeigt einen Vergleich der Kosten eines Elektro- und eines Dieselbusses. Während der Kaufpreis des Elektrobusses deutlich höher liegt, sind die Betriebskosten deutlich geringer als jene des Dieselbusses. Nach zehn Jahren Betriebszeit sind die Kosten für den Dieselbus um mehr als ein Drittel höher.

Foto: Conductix-Wampfler
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