Kunst im "Dritten Reich": Hitlers Pinselführer 19.07.2012

Adolf Ziegler: Durch die richtigen Bekanntschaften und ein NSDAP-Parteibuch mit niedriger Mitgliedsnummer stieg der Bremer Maler zum "Sachberater für Bildende Kunst" in der Reichsleitung der Partei und 1936 zum Präsidenten der Reichskunstkammer auf.
Seine eigenen Aktmalereien, die erst an Bedeutung gewannen, nachdem er sie selbst in die "Große Deutsche Kunstausstellung" gehängt hatte, brachten ihm den Spitznamen "Meister des deutschen Schamhaars" ein.

Ziegler war zuständig für die Auswahl der als "entartet" zu beschlagnahmenden Kunstwerke und organisierte die Ausstellung dazu.