Erdmagnetfeld in Gefahr Beweise in afrikanischen Hütten

Noch zeigen Kompassnadeln nach Norden, und das Magnetfeld schützt die Erde - doch es schwindet. Droht eine gefährliche Polumkehr? Im Boden mittelalterlicher Hütten in Afrika versteckt sich eine Antwort.
1 / 9

Das Magnetfeld der Erde: Es reicht weit in den Weltraum und schützt die Erde vor kosmischer Strahlung.

Foto: NASA/ Goddard/ Aaron Kaase
2 / 9

Magnetische Feldlinien: Über den Polen stehen die Linien senkrecht, dort gelangt die kosmische Strahlung näher zur Erde - und erzeugt manchmal Polarlichter.

Foto: AFP/ NASA/ EARTH OBSERVATORY
3 / 9

Schwachstelle des Magnetfelds (blau): Über dem Südatlantik, Südafrika und Südamerika hat sich das Feld abgeschwächt. Das Areal liegt über einer mysteriösen Zone im Erdinneren (grün), die das Magnetfeld anscheinend verändert.

Foto: Michael Osadicw/ John Tarduno
4 / 9

Hütten in Südafrika: Diese Art von Bauten wurden bereits vor tausend Jahren in der Gegend gebaut - ihr Lehmboden hat das Erdmagnetfeld jener Zeit gespeichert.

Foto: John Tarduno
5 / 9

Limpopo-Fluss: Die Bewohner dort an Südafrikas Grenze zu Zimbabwe und Botswana brannten ihre Hütten einem Ritual folgend ab, wenn Dürre herrschte. Dieser Brauch hilft nun der Wissenschaft, das Magnetfeld zu rekonstruieren.

Foto: John Tarduno
6 / 9

Animation des Van-Allen-Strahlungsgürtels: Die Ringe energiereicher Teilchen werden vom Erdmagnetfeld (Linien) eingefangen.

Foto: NASA
7 / 9

Aurora Australis: Polarlicht über der Antarktis.

Foto: NASA
8 / 9

Blick von der Raumstation: Das Polarlicht-Foto wurde im Juli 2012 von einem Roboterarm an der Raumstation aufgenommen.

Foto: AP/ NASA
9 / 9

Animation: Satellitendaten zeigen, wie kosmische Partikel vom Erdmagnetfeld eingefangen werden.

Foto: NASA
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.