Eurobike-Neuheiten 2013 Schnelle Flitzer, starke Riemen

In Friedrichshafen präsentiert die Fahrradbranche die Trends für 2014. Das Spektrum reicht von nostalgischen Retrorädern über ultraleichte Konstruktionen bis zu hochgezüchteten Elektrorädern, die 45 km/h schnell sind.
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Klare Linien und trotzdem nostalgisch: Diamant zeigt auf der Eurobike das Modell City 129. Der Rahmen besteht aus Aluminium, die Automatix-Schaltung von Sram bietet zwei Gänge, was in flachen Städten völlig ausreicht.

Preis: 800 Euro, lieferbar ab September.

Foto: Diamant
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Für Grundschüler: Premiere feiert das Modell Krügers Primus – ein Rad, das Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse begleiten soll. Der gemuffte Unisexrahmen ist aus Stahl – ausgestattet ist der schicke Flitzer wie ein Rad für Erwachsene.

Preis: 630 Euro.

Foto: Krügers
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Retro für die Dame: Kräftige Farben, klassische Rahmenform und Ballonreifen – das haben immer mehr Hersteller im Sortiment. So auch Kettler mit dem Modell Julia Balloon.

Es hat sieben Gänge und kostet 680 Euro. Lieferbar voraussichtlich ab Oktober 2013.

Foto: Kettler
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Hardtail: Giant setzt bei Mountainbikes inzwischen konsequent auf die neue Reifengröße 27,5 Zoll. Das Modell XtC Advanced 27,5" 0 hat einen Karbonrahmen, es gibt aber auch Hardtails aus dem günstigeren Material Aluminium.

Preis: 5500 Euro.

Foto: Giant
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Legales Doping: Haibike aus Schweinfurt stellt auf der Eurobike ein Rennrad vor, dessen Elektromotor bis 45 km/h mitschiebt. Der Mittelmotor von Bosch erreicht 350 Watt – das Rad ist 18 Kilogramm schwer.

Wer damit so flott wie ein Tour-de-France-Profi unterwegs sein will, muss allerdings einiges investieren: Das XDURO Race 28 kostet 6000 Euro.

Foto: Haibike
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Fatbike: Die deutsche Fahrradschmiede Velotraum hat ein Reiserad für schwieriges Terrain entwickelt. Dank 4,8 Zoll breiter Reifen hat das Modell Pilger kaum Probleme mit Sand, Schotter oder tiefem Schnee. Das Rad "erschließt den Winter für Tourenradler", sagt Velotraum-Chef Stefan Stiener.

Preis: 2500 Euro, lieferbar ab März 2014.

Foto: Velotraum
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Was Profis bei der Tour de France bislang noch verboten ist, können Hobbyfahrer nun einsetzen – die Scheibenbremse am Rennrad. Sowohl Shimano (siehe Foto) als auch Sram haben inzwischen entsprechende Komponenten im Programm. Im Vergleich zu herkömmlichen Felgenbremsen sollen die hydraulischen Systeme vor allem bei langen Abfahrten und bei Regen mehr Sicherheit bieten.

Die Sram-Gruppe Red mit 22 Gängen ist ab sofort lieferbar, Shimanos System R785 mit elektronischer Schaltung Di2 wird voraussichtlich Ende des Jahres verfügbar sein.

Foto: Shimano
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Ein Zahnriemenantrieb ist leise und praktisch wartungsfrei – erfordert aber hohe Präzision im Rahmenbau. Mit Continental steigt nun ein etablierter deutscher Hersteller in den noch kleinen Markt ein.

Das Conti Drive System soll ab Herbst verfügbar sein und ist eine Alternative zum Gates Carbon Drive.

Foto: Continental
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Wohin mit dem Fußball auf dem Rad? Wem der Gepäckträger fehlt, der kann nun zum Ballhalter Kicker greifen. Die Halterung der Firma Fahrer lässt sich mit einem Klettverschluss am Oberrohr oder unter der Sattelstütze befestigen.

Preis: 19 Euro.

Foto: Fahrer Berlin
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Beim "Marathon Almotion" fehlt, was normalerweise in jedem Fahrradreifen steckt – der Schlauch. Das ermöglicht nach Angaben des Herstellers Schwalbe einen besonders leichten Lauf. Die vom Motorrad und von Rennrad kommende Schlauchlos-Technologie ist damit nun auch für Trekking-Räder verfügbar.

Preis: 64 Euro. Erhältlich ab Frühjahr 2014.

Foto: Schwalbe
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