The Ewe Experience Der Wundertüten-Garten

In Irlands "The Ewe Experience" trifft Skulptur auf Natur. Der Besuch ist für Kinder wie Erwachsene ein Erlebnis. Oder wer wundert sich nicht über Mönche, die in Bäumen leben?
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Der Mann am Empfang: Auch große Skulpturen muss man im Ewe-Garten erst einmal entdecken. Der hier grüßt am Bachlauf direkt am Eingang. Links der Steg, über den man den Garten betritt.

Foto: Frank Patalong
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Typisch ist, dass viele Objekte halb versteckt sind. Die hier heißen "Peer Pressure", also Gruppenzwang - und sind aus Markenkleidung gefertigt.

Foto: Thomas Quint
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Hintersinnig: Im "ersten Garten" rund ums Haus ist vieles niedlich. Aber eben auch nicht ohne Botschaft. Wem genau hält diese Eitelkeit den Spiegel vor?

Foto: Thomas Quint
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Es sind gerade die kleinen Objekte, die man mit Freude entdeckt: Oben am Berg "leben" Mönche in den Bäumen. Es sind Dutzende, völlig individuell gestaltete Männlein, die miteinander kommunizieren, singen, lachen oder schimpfen.

Foto: Thomas Quint
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Detail: Stoff macht Haltung, ein Gesicht Stimmung.

Foto: Frank Patalong
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Fisch fährt Fahrrad: In den regenreichen Monaten stürzt ein Bach über die Felsen.

Foto: Thomas Quint
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Filigran: Sheena Wood arbeitet mit Müll, mit Kleidung, Beton, aber auch mit Steinen, Reisig und Ästen. Der Wald über dem Haus ist voller überdimensionierter Tiere, die man oft nur aus bestimmten Blickwinkeln erkennt.

Foto: Thomas Quint
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Ewe: Vor dem Haus genießt das namengebende Mutterschaf einen gemütlichen Nachmittagstee.

Foto: Frank Patalong
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Interaktion: Überall in Garten und Wald findet man mit einfachsten Mitteln gemachte Spiele. Das ist gerade an Irlands Westküste toll, die insbesondere bei Schlechtwetter relativ wenig für Heranwachsende zu bieten hat.

Foto: Frank Patalong
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Fundstück: Wood mag Dinge mit Gesicht.

Foto: Frank Patalong
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Igel in Oversize: Zahlreiche Tiere warten darauf, entdeckt zu werden.

Foto: Frank Patalong
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Eine Frage des Blickwinkels: Dass man hier vor einem Mammut steht, erkennt man nur aus einer bestimmten Perspektive.

Foto: Frank Patalong
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Ich war einmal ein Maschendrahtzaun: Recycling im Dienste des Facettenreichtums. Der Garten verlangt ständige Aufmerksamkeit.

Foto: Frank Patalong
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Wer alles entdecken will, muss die Augen wirklich aufhalten: Woods Milchcontainer-Skulpturen haben in Glengarriff richtig Karriere gemacht. Zahlreiche Bewohner der Region haben die Idee aufgenommen und verschönern ihre Gärten mit Plastik-Container-Insekten, Tieren oder - hier im Bild - Plastikmenschen.

Foto: Frank Patalong
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Beiläufige Begegnungen: Selbst in kleinsten Nischen findet man noch Objekte.

Foto: Frank Patalong
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Andere verbergen sich genüsslich im Wald: Diese sonnenbadende Dame ist eine Drei-Meter-Skulptur. Doch das realisieren Spaziergänger erst später.

Foto: Thomas Quint
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Ah, sieh an: Da linst doch glatt ein Baby aus dem Busch. Ein Fünf-Meter-Baby. Ob das den Acht-Meter-Gepard sucht, der am anderen Ende des Gartens durchs Dickicht schleicht?

Foto: Thomas Quint
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Fressen und gefressen werden: Zahlreiche, nicht immer leicht zu entdeckende Holz-Figuren imitieren Natur inmitten der Natur. Die Ironie darin ist Programm.

Foto: Thomas Quint
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Entdeckt? Sechs, sieben Meter neben dem Weg hängt ein Bündel im Baum. Irgendwo muss der Nachwuchs ja herkommen.

Foto: Thomas Quint
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Rast am Wasser: Eine massige Skulptur ruht am plätschernden Bach. "Poesie" nennt Sheena Wood solche Bilder, und oft gibt es dazu Literarisches zu lesen.

Foto: Thomas Quint