Fahrbericht Audi e-Tron Der Schnellentlader

Mit dem e-Tron tritt Audi gegen Tesla und Co. an. Als großer Wurf angekündigt, hat der Fahrer zeitweise allerdings eher das Gefühl, in einem Prototyp zu sitzen. Und statt Fahrspaß gibt's Frust an der Ladesäule.
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Zwei Elektromotoren mit insgesamt 360 PS, in 6,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h - das sind die Leistungsdaten des e-Tron. Im Praxistest verbraucht das SUV allerdings auch ziemlich viel Strom.

Foto: 2019 / Audi E-tron
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Die Länge von 4,90 Metern lässt das E-SUV von außen nicht wuchtig erscheinen. Das nach hinten abfallende Dach lässt den e-Tron flach und sportlich wirken.

Foto: Christian Frahm/ SPIEGEL ONLINE
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Die Ladebuchse des e-Tron befindet sich auf der Fahrerseite auf Höhe der A-Säule. Das ist in manchen Fällen ungünstig. Beim Laden in der Stadt steht man mit dem Stecker direkt an der Straße, während an einem knapp die Autos vorbeirauschen.

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Die Ladestopps ziehen sich in die Länge. Das liegt auch daran, dass Schnellladesäulen noch rar sind. Immerhin ist mit dem Ladekonsortium Ionity von BMW, Daimler, Ford, Audi und Porsche Besserung in Sicht.

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Das System meldet "Ladevorgang abgebrochen". Leider lässt sich der Stecker danach nicht mehr lösen. Das Handbuch hilft weiter und erklärt die Notentriegelung. Einmal an der roten Schlaufe ziehen und der Stecker löst sich. Im Test mussten wir diese Methode ziemlich häufig anwenden.

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Das Cockpit ist modern und übersichtlich, die Bedienung intuitiv. Besonders die Spracheingabe funktioniert einwandfrei. Wer lieber mit den Händen arbeitet, kann das Ziel auch einfach buchstabenweise mit dem Finger auf einem Touchpad schreiben, ohne den Blick von der Straße abwenden zu müssen.

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Der Gangwahlhebel erinnert an den Schubhebel eines Flugzeugs. Die Gänge lassen sich mit Daumen oder Zeigefinger auswählen.

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Das futuristische Cockpit im e-Tron gleicht - insbesondere bei Nachtfahrten - eher der Kommandobrücke eines Raumschiffs. Ein durchgehendes LED-Band, das sich über das gesamte Cockpit und die vorderen Türen erstreckt, verstärkt diesen Eindruck.

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Damit der Fahrer auch immer weiß, in welchem Auto man sitzt, wird das e-Tron-Logo beim auf den Boden projiziert.

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Audi gibt den Verbrauch des e-Tron nach WLTP mit 26,2 bis 22,6 Kilowattstunden an. Am Ende des zweiwöchigen Tests lag unser Wert bei 30,6 kWh auf 100 km. Das ergibt eine theoretische Reichweite von rund 310 Kilometern. Auf der Autobahn waren es zeitweise sogar 45 kWh.

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Die große 95 Kilowattstunden-Batterie bringt das Auto auf ein Gewicht von 2,5 Tonnen, voll beladen sogar auf 3,1 Tonnen. Zusammen mit der nicht sehr günstigen Aerodynamik treibt das den Verbrauch des E-Autos in die Höhe.

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Der Kofferraum fasst 660 Liter oder anders ausgedrückt acht herkömmliche Wasserkästen. Bei umgelegten Sitzen sind es dann 1725 Liter. Außerdem befindet sich unter dem abnehmbaren Gepäcknetz ein weiteres Staufach.

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Der "Frunk", also der zusätzliche Kofferraum unter der Fronthaube ist verhältnismäßig klein. Die recht billig verarbeitete Plastikschale fasst gerade einmal zwei Einkaufstüten - wenn der Raum nicht schon komplett mit den Ladekabeln und Adaptern vollgestopft wäre.

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Innen ist das E-Auto geräumig. Auch hinten sitzt man mit einer Größe von 1,83 Metern noch sehr komfortabel.

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Großes Auto, großer Akku, wenig Reichweite. Die stark vom WLTP-Wert abweichende Reichweite begründet Audi mit äußeren Einflussfaktoren wie Temperatur, Fahrverhalten, oder Streckenprofil.

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Audi bietet den e-Tron ab 68.361 Euro an. Der Testwagen mit zahlreichen Extras kostete 105.345 Euro.

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Jede Langstrecke wird im e-Tron zur Geduldsprobe. Ein bisschen weniger Leistung und ein geringeres Gewicht hätten Audis erstem reinen Elektroauto gutgetan.

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