Trickbetrüger auf Facebook So erkennt man ein Fake-Gewinnspiel

Bei Facebook behaupten Betrüger, dass sie ein Luxus-Wohnmobil verlosen - und sammeln Zehntausende Likes. Die Masche funktioniert nicht zum ersten Mal. Wir zeigen, wie man die Fake-Gewinnspiele entlarvt.
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Die Anzahl der Beiträge gibt Hinweise

Oft werden die Gewinnspiel-Fakes von Seiten gestreut, die recht jung sind. Schließlich geht es meistens darum, in kurzer Zeit eine möglichst große Zahl von Fans zu sammeln. Wenn vor dem Gewinnspiel nur wenige oder gar keine Beiträge veröffentlicht worden sind, dann gilt es aufzupassen.

Foto: Facebook
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Auf Seiteninfos achten

Facebook speichert den Verlauf aller Seiten, die auf dem sozialen Netzwerk erstellt werden. Unter "Seiteninfos und Werbung" lässt sich nachschauen, wie lange eine Seite schon dabei ist: Je jünger eine Seite ist, desto skeptischer sollte man sein. Hilfreich ist auch die Liste mit den bisherigen Namen. Wenn ein Caravaning-Angebot früher mal ein Baumarkt war, spricht das gegen die Seriosität der Macher.

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Es muss ausführliche Teilnahmebedingungen geben

Betrüger listen meist nur auf, was man für die Teilnahme alles teilen, kommentieren und liken muss. Das reicht nicht. Facebook fordert bei Gewinnspielen klare Regeln, beispielsweise das Mindestalter der Teilnehmer. Da es sich dabei um recht ausführliche Texte handelt, sind seriöse Bedingungen für Gewinnspiele oft auf einer externen Seite verlinkt und stehen nicht in der Statusmeldung.

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Aufforderung zum Teilen ist verboten

Wenn es darum geht, den Beitrag zu verbreiten, sind die Spielregeln ganz klar: Facebook verbietet Aufforderungen wie "Teile diesen Beitrag", "Erhöhe deine Gewinnchancen durch Teilen" und "Markiere deine Freunde". Wenn die Nutzer dennoch dazu aufgefordert werden, handelt es sich in Regel um ein Fake-Gewinnspiel oder zumindest um ein unseriöses.

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Ansprechpartner prüfen

Facebook fordert von allen Seiten, die ein Gewinnspiel veranstalten, dass ein Ansprechpartner angegeben wird. Fehlt unter den Infos aber das Impressum mit Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse, dann ist das ein Zeichen für ein unseriöses Angebot. In diesem Beispiel wird lediglich ein Link zum Facebook-Messenger angegeben. Das ist zu wenig.

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Auf den (richtigen) blauen Haken achten

Nein, auf dem Foto ist nicht die offizielle Seite von Rewe zu sehen. Der blaue Haken ist zwar das offizielle Kennzeichen für einen Anbieter, den Facebook verifiziert hat. Doch Achtung: Der Haken muss direkt neben dem Seitennamen auftauchen. Manche Betrüger bauen die Verifizierung wie hier auch in das Profilbild ein. Dabei handelt es sich nicht um den richtigen blauen Haken.

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