3. Oktober Festlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit

Beim Festakt zum Tag der deutschen Einheit erinnert Norbert Lammert an die "europäische Dimension" der Wiedervereinigung. Der Bundestagspräsident warnt davor, die europäische Idee nur auf ökonomische Fragen zu verkürzen: "Europa ist mehr als der Euro."
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Festakt zum Tag der deutschen Einheit in München: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU, M.) und Bundespräsident Joachim Gauck winken vor dem Nationaltheater den Zuschauern zu.

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1500 Gäste waren nach München gekommen, um die deutsche Einheit zu feiern. Norbert Lammert erinnerte an die "europäische Dimension" der Wiedervereinigung. Der Bundestagspräsident warnte davor, die europäische Idee nur auf ökonomische Fragen zu verkürzen: "Europa ist mehr als der Euro."

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Der bayerische Regierungschef und derzeitige Bundesratspräsident Horst Seehofer (CSU) hielt zuvor eine recht persönliche Rede. Er nannte den Tag des Falls der Mauer "die Sternstunde meines politischen Lebens". "Das sind Momente, die für mein ganzes Leben erhalten bleiben. Das geht unter die Haut." Er lobte den Mut und den Freiheitsdrang der Bürger der früheren DDR.

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In München begannen die Feierlichkeiten am Mittwochmorgen mit einem Ökumenischen Gottesdienst. Hier sind Bundespräsident Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt auf dem Weg in die Kirche St. Michael.

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Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war unter den Gästen, sie sitzt während des Gottesdienstes in der ersten Reihe neben Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer.

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Bayern gab sich am Tag der Deutschen Einheit traditionell: Männer in Tracht stellen sich in der Kirche St. Michael auf.

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Auch in Berlin feierten mehrere tausend Menschen den 22. Jahrestag der deutschen Einheit beim Volksfest am Brandenburger Tor.

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Viele Menschen spazierten über die Straße des 17. Juni. Vor allem Familien und Touristen schlenderten über die Meile, sagte eine Sprecherin des Veranstalters Wohlthat-Entertainment.

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9. November 1989: Die Berliner stehen und sitzen auf der Mauer, die aus Deutschland einen geteilten Staat gemacht hatte.

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Im sächsischen Landtag kritisierte der Schriftsteller Uwe Tellkamp den Verlust von Maßstäben und Werten bei der Globalisierung. "Es ist Zeit für eine Besinnung", sagte der Autor des Romans "Der Turm" in Dresden. Globalisierung sei wichtig und "wahrscheinlich richtig". Menschliches Maß und Werte wie Rücksicht und Vernunft drohten aber vergessen zu werden.

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