Feinstaub im Jahr 2030 Städte mit besonders dicker Luft

Feinstaub kann tödlich sein. Doch auch 2030 müssen 80 Prozent der Europäer wohl Luft atmen, die nicht den WHO-Empfehlungen entspricht. Europas schmutzigste Städte sind Paris, Stuttgart, Warschau, Kattowitz und Sofia.
1 / 9

Mailand (Januar 2010): Ein Radfahrer schützt sich mit einer Maske vor Feinstaub. Die italienische Metropole wird Prognosen zufolge auch 2030 die WHO-Empfehlungen für Partikel bis zehn Mikrometer Größe (PM10) nicht erfüllen.

Foto: DAMIEN MEYER/ AFP
2 / 9

Schmutzigste Städte Europas im Jahr 2030: Rote Punkte kennzeichnen die Metropolen, in denen der Feinstaub nach der Modellrechnung Werte über 35 Mikrogramm pro Quadratmeter erreichen wird. Darunter sind Paris, Turin und Mailand, viele Städte in Osteuropa (Warschau, Sofia) - aber auch Stuttgart. München, Berlin und Bremen sind als orangefarbene Punkte eingezeichnet - auch sie würden mit 25 bis 35 Mikrogramm den WHO-Grenzwert von 20 überschreiten.

Foto: Kiesewetter et al.
3 / 9

Messstation in Stuttgart: In der Hauptstadt Baden-Württembergs ist die Luft wegen der Kessellage besonders stark belastet - auch noch im Jahr 2030, wie die Forscher aus Österreich prognostizieren.

Foto: Bernd Weißbrod/ picture alliance / dpa
4 / 9

Smog über Paris (März 2014): Viele Mediziner fordern schon seit Längerem strengere Grenzwerte in der EU.

Foto: © Philippe Wojazer / Reuters/ Reuters
5 / 9

Schornsteine in Sofia (Februar 2013): In vielen Städten Osteuropas sorgen die Kohleverbrennung und alte Kraftwerke für hohe Feinstaubwerte.

Foto: DIMITAR DILKOFF/ AFP
6 / 9

Stau in Stockholm (Archivbild): Auch die schwedische Großstadt soll im Jahr 2030 PM10-Werte über 35 Mikrogramm pro Qudratmeter aufweisen.

Foto: SVEN NACKSTRAND/ AFP
7 / 9

Autobahn zwischen Warschau und Kattowitz (2007): Der stark zunehmende Verkehr verursacht viel Feinstaub.

Foto: © Peter Andrews / Reuters/ REUTERS
8 / 9

"Ecopass area" im Zentrum von Mailand: Viele Städte in Europa verbieten Autos mit zu hohem Schadstoffausstoß mittlerweile die Einfahrt.

Foto: ANTONIO CALANNI/ ASSOCIATED PRESS
9 / 9

Kraftwerk in Warschau (Archivbild): "Die aktuellen Gesetze reichen nicht aus", sagt Forscher Gregor Kiesewetter. Man müsse weitere Maßnahmen einleiten, um die Gesundheitsgefährdung zu senken.

Foto: ALIK KEPLICZ/ AP