Femen Der Kampf der Josephine Witt

Ihre Protestaktion im Kölner Dom sorgt für Kopfschütteln. Jetzt verteidigt Femen-Aktivistin Josephine Witt im SPIEGEL ihre Aktion. Ihren Kritikern wirft sie vor, Femen nicht verstanden zu haben. Und erklärt, warum es genau richtig war, Weihnachten oben ohne auf den Altar zu springen.
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"I am God": Die morgendliche Weihnachtsmesse im Kölner Dom hatte gerade begonnen, als die Femen-Aktivistin Josephine Witt mit nacktem Oberkörper vor Erzbischof Joachim Kardinal Meisner auf den Altar sprang. Die Aktion sorgte für viel Kritik. Im Interview mit dem SPIEGEL verteidigt sich Witt. Die Aktion sei "eine Provokation" gewesen.

Foto: DPA/ Elke Lehrenkrauss
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Es war nicht die erste aufsehenerregende Aktion der jungen Frau. Mitte Dezember stürmte sie mit einer Mitstreiterin die Talkshow von Markus Lanz - dieses Mal protestierten sie gegen die Vergabe der Fußball-WM nach Katar im Jahr 2022.

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Josephine Witt in Zivil: Die 20-Jährige studiert Philosophie in Hamburg...

Foto: SPIEGEL ONLINE
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...und trainierte im April mit ihren Genossinnen in Hamburg im Boxring für künftige Aktionen.

Foto: patrick-lux.de
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Im Mai nahm Witt an einer Femen-Demonstration in Tunis teil. Es ging um die tunesische Aktivistin Amina.

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Dafür wurde sie festgenommen. Ihren 20. Geburtstag verbrachte sie in einem Gefängnis in Tunis.

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Nach dem Oben-ohne-Protest wurde sie ebenso wie zwei französische Mitstreiterinnen zu einer Haftstrafe verurteilt. Ende Juni kamen die Frauen auf Bewährung frei.

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