Flammen in Straßburg Gipfelgegner zünden Häuser an
Flammender Protest: Am Nachmittag gerieten die Krawalle in der Straßburger Innenstadt außer Kontrolle. Militante Demonstranten ...
... lieferten sich mit der Polizei mehrere Straßenschlachten. Sie warfen Brandsätze auf mehrere Gebäude, dabei ...
... steckten sie ein Zollhaus an der Rheinbrücke und ein Hotel in Brand.
Brennendes Ibis-Hotel in Straßburg: Das gesamte Erdgeschoss stand in Flammen.
Auch ein Informationsbüro für Touristen brannte aus.
Über dem Grenzgebiet am Rhein stieg eine dicke Rauchsäule auf.
Der zweite Tag des Nato-Treffens war geprägt von Gewalt: Gipfelgegener in Straßburg warfen Steine und Brandsätze auf die Ordnungskräfte, die mit Tränengas antworten.
Die Polizei versuchte, die Demonstranten vom Tagungsort im Stadtzentrum fernzuhalten.
Rauchschwaden in den Straßen der Stadt: Anti-Nato-Aktivisten in Aktion
Auch im Tagungsort Kehl galt die höchste Sicherheitsstufe: Polizei-Helikopter kreisten über dem Rhein.
Mehrere hundert Demonstranten zogen am Samstagmittag zum Rheinhafen. Dort fand am Nachmittag die zentrale Kundgebung statt.
Abgesehen von drastischen Forderungen auf Plakaten blieb es aber auf der deutschen Seite des Gipfels friedlich.
Straßburg am Samstag: Nicht immer lief der Protest so harmlos ab wie in dieser Szene.
Demonstranten warfen Steine, die Polizei antwortete mit Tränengas.
Bunter Protest: Zwei Anti-Nato-Aktivisten am Samstag in Straßburg
Es kam auch zum Einsatz von Pfefferspray, wie dieses Bild zeigt.
Drastische Worte: Dieser Protestug in Straßburg begann friedlich, doch dann ...
... kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei.
Bereits am Donnerstag und Freitag war es am Rande des Gipfeltreffens zu Ausschreitungen zwischen Linksautonomen und der Polizei gekommen.
Ausgebrannter Supermarkt: Während der Attacken militanter Gipfel-Gegner retteten sich Straßburger Feuerwehrleute am Samstag über den Rhein ins deutsche Kehl und suchten Schutz bei der deutschen Polizei.
Ibis-Hotel am Samstagabend: Das erste Stockwerk wurde beinahe völlig zerstört.
Zerstörte öffentliche Telefone in Straßburg: "Es hat sich gezeigt, dass die starke Polizeipräsenz, unser entschiedenes Vorgehen sowie die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen berechtigt waren", sagte der deutsche Polizei-Einsatzleiter Bernhard Rotzinger am Samstag.