Flüchtlinge Ungarn Massentreck auf der M1

Die Flüchtlinge in Ungarn wollen sich nicht länger schikanieren lassen. Weil Züge nicht mehr fahren, laufen sie eben - auf der Autobahn. Sie fürchten, dass die Regierung schon bald Soldaten schicken könnte.
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Unwirkliche Szene: Auf einer Autobahn bei Budapest laufen Flüchtlinge. Ihr Ziel: die Grenze zu Österreich, 170 Kilometer entfernt.

Foto: Frank Augstein/ AP/dpa
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Ganz vorne in der Menge geht ein Mann auf Krücken: Er hat nur ein Bein, trotzdem ist er nicht langsamer als die anderen. An einem roten Band hat er sich ein Foto von Angela Merkel um den Hals gehängt, etwa DIN-A3-Format. Darauf faltet die Kanzlerin ihre Hände, als würde sie die Daumen drücken

Foto: Zsolt Szigetvary / dpa
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Fest entschlossen, den Weg zu gehen: Immer wieder kommen Rufe auf Arabisch aus der Menge: "Jalla, jalla! Auf geht's, nicht stehen bleiben, nach Österreich, nach Deutschland!"

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Die Menschen drängen sich dicht an dicht: Immerhin schafft es die Polizei später, die beiden linken Spuren freizumachen. Bald ist die Karawane nur noch halb so breit und dafür etwas langsamer.

Foto: Stephan Orth
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Sie wollen in kein Camp, sie wollen auch nicht in Ungarn bleiben: Die Flüchtlinge vom Bahnhof Bicske haben nur ein Ziel - den Westen. Auch von dort aus sind am Freitag Hunderte Menschen zu Fuß aufgebrochen.

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Deutschland ist das ersehnte Ziel für viele der Migranten.

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"Freedom, freedom", rufen Männer, Frauen und Kinder vor einem Zug auf dem Bahnhof Bicske.

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Mitarbeiter des Roten Kreuzes versorgen die Flüchtlinge mit Wasser.

Foto: Herbert P. Oczeret/ dpa