Folgen des Erdbebens Italien in Gefahr

Immer wieder wird Italien von katastrophalen Erdbeben erschüttert. Dafür gibt es eine tiefgreifende Ursache: Das Land steckt in einer geologischen Falle.
1 / 25

Epizentrum: Der Stern markiert die Stelle an der Erdoberfläche über dem Entstehungsort des Bebens.

Foto: DPA/USGS
2 / 25

Zeugenberichte über Bebenintensität: Ab Intensität II oder III spüren Zeugen ein leichtes Zittern, ab IV wird ein Beben deutlich stärker wahrgenommen.

Foto: USGS
3 / 25

Gefahrenkarte: Die Karte gibt an, wo die stärksten Beben drohen in Italien. Je tiefer rot ein Gebiet ist, desto stärkere Beben drohen.

Foto: USGS
4 / 25

Geschätzte Wiederholungszeiten für starke Erdbeben in Italien von einem Jahr über zehn, 100, 1000 und 10.000 Jahre.

Foto: INGV
5 / 25

Erdbebenzonen: Anhand früherer Erdbeben (siehe Jahreszahlen) werden Gefahrenzonen eingegrenzt - die Gegend des aktuellen Bebens liegt in der tiefroten (also hoch gefährdeten) Region Nummer drei.

Foto: INGV
6 / 25

Ein schweres Erdbeben hat kleinere Orte in der Apennin-Region in Mittelitalien erschüttert. Wie hier in Pescara del Tronto stürzten Häuser ein, den Behörden zufolge starben mehr als 63 Menschen.

Foto: Crocchioni/ dpa
7 / 25

Die Erde bebte in der Nacht - erst am Mittwochmorgen ließ sich das Ausmaß der Zerstörung allmählich überblicken. Auch das Örtchen Arquata del Tronto wurde von dem Beben getroffen.

Foto: Giuseppe Bellini/ Getty Images
8 / 25

Den Ort Amatrice traf es besonders hart. "Die Hälfte des Ortes gibt es nicht mehr", sagte Bürgermeister Sergio Pirozz. Nur langsam kommen die Rettungskräfte an die Verschütteten.

Foto: Massimo Percossi/ dpa
9 / 25

Nach Angaben des US-Erdbebeninstituts USGS hatte das Beben eine Stärke von 6,2. Das Epizentrum lag südöstlich der Stadt Norcia in der Provinz Perugia.

Foto: Giuseppe Bellini/ Getty Images
10 / 25

Die meisten Opfer gebe es in der Region zwischen Accumoli und Amatrice, sagte eine Sprecherin der Zivilschutzbehörde. Hier bergen Rettungskräfte einen Verletzten aus den Trümmern in Arquata del Tronto.

Foto: Giuseppe Bellini/ Getty Images
11 / 25

Noch Stunden nach dem Beben sind viele Menschen, wie hier in Amatrice, unter den Trümmern verschüttet. Die Zahl der Toten könnte noch steigen.

Foto: REMO CASILLI/ REUTERS
12 / 25

Das Beben war in den Regionen Latium, Umbrien, den Marken und den Abruzzen zu spüren. Aus der Luft wird deutlich, wie stark verwüstet der Ort Pescara del Tronto ist.

Foto: Crocchioni/ AP
13 / 25

Viele Bewohner der hart getroffenen Dörfer stehen vor dem Nichts.

Foto: Crocchioni/ AP
14 / 25

Das Erdbeben in Mittelitalien hat nach ersten Schätzungen mehrere Tausend Menschen obdachlos gemacht, darunter viele in Amatrice (Foto) und Accumoli.

Foto: REMO CASILLI/ REUTERS
15 / 25

Das Deutsche Rote Kreuz rechnet mit schwierigen Bergungsarbeiten. Häuser stünden an Hängen und Bergflanken, sagte der Leiter der bayerischen Bergwacht.

Foto: Alessandra Tarantino/ AP
16 / 25

Italiens Regierungschef Matteo Renzi und Präsident Sergio Mattarella haben den Opfern des Erdbebens bereits Hilfe zugesagt.

Foto: FILIPPO MONTEFORTE/ AFP
17 / 25

Verletzte Einwohner Amatrices erhalten am Morgen nach dem Beben auf der Straße Erste Hilfe. Bürgermeister Sergio Pirozzi sagte, die Zufahrt zum Ort sei abgeschnitten. "Auf der einen Seite gibt es einen Erdrutsch auf der Straße, auf der anderen Seite steht die Brücke kurz vor dem Einsturz."

Foto: Luca Prosperi/ dpa
18 / 25

Einsatzkräfte in Amatrice: Die betroffenen Orte liegen in einer bei Touristen beliebten Region.

Foto: STRINGER / REUTERS
19 / 25

Weitere Opfer werden unter den Trümmern vermutet - hier steht ein Helfer mit Suchhund vor einem eingestürzten Gebäude in Amatrice.

Foto: STRINGER / REUTERS
20 / 25

Mit einem Bagger versuchen Helfer, Schutt beiseite zu räumen.

Foto: STRINGER / REUTERS
21 / 25

Mehrere Seniorenheime und Krankenhäuser mussten evakuiert werden. Hier betrachten Anwohner den Schaden an einem Haus - durch das Erdbeben wurde unter anderem die Metalltreppe völlig verbogen.

Foto: FILIPPO MONTEFORTE/ AFP
22 / 25

Dieses Luftbild von Amatrice zeigt das Ausmaß der Zerstörung.

Foto: REUTERS/Vigili del Fuoco
23 / 25

Der Staub über Pescara del Tronto hat sich gelegt. Das Dorf ist zerstört.

Foto: Giuseppe Bellini/ Getty Images
24 / 25

Verzweiflung: Eine Frau in Amatrice sinkt an ihrem zerstörten Haus zu Boden.

Foto: FILIPPO MONTEFORTE/ AFP
25 / 25

Auch andernorts war das Beben deutlich zu spüren. Diese Menschen verbrachten die Nacht in Norcia auf der Straße.

Foto: Matteo Crocchioni/ dpa