Forschung Organe aus dem Drucker

Es ist ein Medizinertraum - und das Ende des Organspende-Dilemmas: ein 3-D-Drucker, der ganze Organe ausdruckt. Forscher haben die ersten Schritte in diese Zukunft bereits unternommen. Sie frisieren dafür sogar gewöhnliche Tintenstrahldrucker.
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Arbeit an 3-D-Druckern für Gewebe und Organe: Alan Faulkner-Jones (l.) und Will Wenmiao Shu (r.) von der Heriot-Watt University im schottischen Edinburgh wollen mit Drucktechnik unter anderem Alternativen für Tierversuche liefern.

Foto: Heriot Watt University
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Schwierig zu verarbeiten: Shu ist es kürzlich gelungen, einen Printer zu konstruieren, der die besonders sensiblen menschlichen embryonalen Stammzellen drucken konnte.

Foto: Biofabrication/ Will Shu
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Sphäroide: Innerhalb von zwei Sekunden kann Shu rund 100 dreidimensionale Aggregate aus jeweils ein paar Dutzend menschlichen embryonalen Stammzellen herstellen. Aus diesen sogenannten Sphäroiden können diverse Gewebe wachsen. Sie könnten für alternative Testmethoden genutzt werden, die Tierversuche ersetzen.

Foto: Heriot-Watt University/ Alan Faulner et al.
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Konstrukte aus dem 3-D-Drucker: Gestelle für künftige Organe.

Foto: Wake Forest Baptist Medical Center
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3-D-Drucker: Hier entsteht ein experimentelles Gerüst für eine Niere.

Foto: Wake Forest Baptist Medical Center
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Gerüst für eine Blase: Das Gestell wird mit Zellen überzogen.

Foto: Wake Forest Baptist Medical Center
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Nierengerüst: Schon in ein paar Jahren könnten die künstlichen Gewebe Patienten helfen, hoffen die Forscher.

Foto: Wake Forest Baptist Medical Center