Fotoessay So sieht das Outback wirklich aus

Bloß keine hüpfenden Kängurus oder Cowboys im Sonnenuntergang: Fotograf Adam Ferguson ging auf die Suche nach der wahren Identität seines Heimatlands. Herausgekommen ist ein Epos über Australien, das mit Klischees aufräumt.
1 / 14

Kuss bei Sonnenuntergang: Lauren Nye and Wes Gilby sitzen mit ihren Freunden in der Nähe von Packsaddle Creek in New South Wales. Der Fotograf Adam Ferguson ist drei Monate lang durch Australiens Outback gefahren

Foto: Adam Ferguson
2 / 14

Straße in der Pilbara in Western Australia: Die dünn besiedelten Regionen - das Outback - machen 73 Prozent Australiens aus. Ferguson legte 19.000 Kilometer auf seiner Reise zurück.

Foto: Adam Ferguson
3 / 14

Daisy Ward: Ferguson bot der Stammesältesten der Ngaanyatjarra eine Mitfahrgelegenheit an. Dafür durfte er in der Aborigines-Gemeinschaft übernachten. "Daisy ist eine starke Frau, die noch zu einer Generation von Aborigines-Australiern gehört, die ihrem Land stark verbunden sind", sagt der Fotograf.

Foto: Adam Ferguson
4 / 14

Volle Fuhre: "Australien ist ein Land, das letztendlich gestohlen wurde von seinen ursprünglichen Eigentümern. Diese Erfahrung ist immer noch tief verwurzelt in der Buschkultur", sagt Ferguson. Rassismus und Sexismus seien weit verbreitet.

Foto: Adam Ferguson
5 / 14

18-Jährige in Copi Hallow bei Broken Hill: Die junge Frau wartet auf einen Studienplatz und weiß noch nicht, ob sie nach Adelaide ziehen oder in der Bergbausiedlung bleiben wird. Das Porträt "ist schön, aber zugleich hässlich. Diese Art von Bildern würde man nie in einem Prospekt sehen, der für das Outback wirbt".

Foto: Adam Ferguson
6 / 14

"Hundebaum" auf der Prospect Station: Wilde Hunde haben viele Schaf bei Tambo in Queensland gerissen. Die Gemeinden haben daher Zäune gegen die Hunde errichtet und jagen sie.

Foto: Adam Ferguson
7 / 14

Kängurujäger auf der Plumbago Station: Mit solchen Bildern will Ferguson mit gängigen Erwartungen brechen.

Foto: Adam Ferguson
8 / 14

Buschfeuer an der Captains Flat Road: In der Nähe von Carwoola in New South Wales bekämpfen Bauern einen Brand, der 14 Häuser zerstörte.

Foto: Adam Ferguson
9 / 14

Bruder und Schwester beim Hay Rodeo in New South Wales: Der 18-jährige Michael, der beim Bullenreiten teilnahm, und die neunjährige Angela Koke posieren für ein Porträtfoto.

Foto: Adam Ferguson
10 / 14

Tierzählung: Die Islay-Plains-Rinderfarm in Queensland ist ein Biobauernhof.

Foto: Adam Ferguson
11 / 14

Während einer Silvesterparty in Tibooburra: Die 19-Jährige arbeitet als Kindermädchen

Foto: Adam Ferguson
12 / 14

Begutachtung: Die Tochter von Adrian and Julie Brown von der Marchmont Station betrachtet ein geschlachtetes Schaf.

Foto: Adam Ferguson
13 / 14

Abhängen mit Fish and Chips: Die 14-jährige Schülerin relaxt mit Handy und Fastfood in Copi Hollow bei Broken Hill. "Junge Leute zieht es in die Metropolen", sagt Ferguson, die kleineren Städte sterben aus.

Foto: Adam Ferguson
14 / 14

Regenbogen über dem Opalfeld: Müll, alte Autos und ein Wohnwagen stehen über einer Wohnhöhle in der Nähe von Coober Pedy. Der Ort zog einst Edelsteinschürfer und Glückssucher an, die sich aufgrund der Hitze ihre Unterkünfte in die Erde gruben. Heute sind viele Opalfelder stillgelegt.

Foto: Adam Ferguson
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.