Wetterwende El Niño weicht La Niña

Dürre, Stürme, Stromausfälle: El Niño hat so stark gewütet wie selten. Jetzt hat sich das Wetterphänomen aber selbst den Garaus gemacht - eine dramatische Wetterwende steht bevor.
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El Niño in voller Kraft: Die Satellitendaten der Oberflächentemperaturen aus dem Januar zeigen pralle rote Farbe im tropischen Pazifik - das Wasser war um viele Grad wärmer als gewöhnlich.

Foto: NOAA/ NESDIS
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Abkühlung: Das aktuelle Satellitenbild der Oberflächentemperaturen zeigt, dass El Niño abflaut - der tropische Pazifik hat sich schon deutlich abgekühlt. Ganz im Osten des tropischen Pazifiks ist bereits eine Zunge kühlen Wassers zu sehen (blau) - ein erstes Signal, dass La Niña aufzieht.

Foto: NOAA/ NESDIS
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Ost-Java, Indonesien (Oktober 2015): Das Land wurde wegen El Niño von extremer Dürre getroffen.

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Sumatra, Indonesien im vergangenen Herbst: In der Trockenheit entzündeten sich riesige Waldbrände, die mit Löschbomben aus der Luft eingegrenzt werden sollten.

Foto: DPA
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Philippinen Anfang April: Die Reisernte ist verdorrt.

Foto: Jes Aznar/ Getty Images
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Dürre in Australien (Januar 2016): Ernteausfälle waren auch dort die Folge.

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Mindanao, Philippinen am 10. April: Zahlreiche Felder sind verdorrt.

Foto: Jes Aznar/ Getty Images
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Blühende Wüste: El Niño brachte ungewöhnlich viel Regen in die Atacamawüste im Westen Südamerikas.

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Vier El-Niño-Gebiete: Forscher unterscheiden vier Zonen im tropischen Pazifik; die Grafiken zeigen die Abweichung der Oberflächentemperaturen (SST, Sea Surface Temperature) in den vergangenen Monaten. Im Ostpazifik wurden während der El Niños 1997 und 1982 noch höhere Temperaturen gemessen, im Westpazifik hat der aktuelle El Niño alle Rekorde seit Beginn der Messungen gebrochen.

Foto: NOAA/ ENSO
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Umschwung: In einem Teil des tropischen Pazifiks ist die Oberflächentemperatur seit einigen Wochen kälter als im Durchschnitt, während zuvor El Niño herrschte - mit extrem warmen Temperaturen.

Foto: NOAA/ ENSO
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Kommende Kälte: Kaltes Wasser in der Tiefe des Pazifiks dringt nach oben - La Niña kommt.

Foto: NOAA/ ENSO
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Wetterwechsel: Die Grafik zeigt, wie sich El Niño und La Niña in den vergangenen Jahrzehnten abgewechselt haben - je höher ein Ausschlag, desto stärker die Abweichung der tropischen Wassertemperatur vom Durchschnitt.

Foto: NOAA/ ENSO
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Prognose: Die Balken zeigen die Wahrscheinlichkeit an, welches Wetterphänomen in den nächsten Monaten herrschen wird. El Niño (rot) dürfte kaum überleben; die meisten Wettermodelle sehen La Niña (blau) aufziehen. Manche Modelle sagen neutrale Bedingungen voraus.

Foto: NOAA/ ENSO
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Regen in Camarillo, Kalifornien: Im Westen der USA fiel der ersehnte Regen, er füllte die von Dürre geleerten Trinkwasserreservoire.

Foto: AP/ dpa
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Untavi, Bolivien, Mitte Januar: Der See Poopo ist ausgetrocknet.

Foto: AP/ dpa
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Sturmflut in Kalifornien im Januar: El Niño brachte Unwetter.

Foto: MARK RALSTON/ AFP
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Wärmefolgen: Korallen am Great Barrier Reef, die von Korallenbleiche betroffen sind, vor der Küste von Cairns, Australien.

Foto: Daniel Naupold/ dpa
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Korallenbleiche im Great Barrier Reef: Wie viele Korallen sich mit abkühlendem Wasser erholen werden, ist unklar.

Foto: EPA/ AIMS/ DPA
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