Flüchtlinge Wohnen im Bahnhof Budapest

Busse haben Tausende Flüchtlinge aus Ungarn an die österreichische Grenze gebracht. "Eine einmalige Aktion", sagt die Regierung. Am Budapester Bahnhof sammeln sich erneut Hunderte. Anwohner sind entsetzt - über ihre Regierung.
1 / 10

Nichts wie weg: Die ungarische Regierung schickte Busse an den Ostbahnhof in Budapest, welche die Flüchtlinge an die österreichische Grenze bringen sollten.

Foto: Boris Roessler/ dpa
2 / 10

Schlafen auf dem Bahnhofsboden: Tausende Menschen, von Säuglingen bis hin zu gebrechlichen Alten, kampierten hier tagelang und dicht an dicht auf Pappe, Isomatten oder in kleinen Zelten, ohne Toiletten, mit nur ein paar improvisierten Wasserhähnen. Vielen ist die totale Erschöpfung anzusehen.

Foto: Boris Roessler/ dpa
3 / 10

"Viele haben Durchfall und Hautkrankheiten, weil sie sich seit Wochen nicht richtig waschen konnten. Wenn das Desaster hier so weitergeht, dann liegen hier bald Tote, dann werden Leute an Cholera, an Ruhr sterben", sagt der Neurochirurg Jussuf El-Hindi, der den Kranken hilft.

Foto: Boris Roessler/ dpa
4 / 10

Warten, warten, warten: "Wie kann unsere Regierung nur so unmenschlich sein und solche Zustände zulassen?", sagen Passanten.

Foto: Boris Roessler/ dpa
5 / 10

Sehnsuchtsort Deutschland: "I want to go to Germany!", schreibt ein Mädchen an die Bahnhofswand.

Foto: Boris Roessler/ dpa
6 / 10

Der Bahnhof füllt sich erneut: Nach der Abreise Tausender mit Bussen strömen weitere Flüchtlinge zum Ostbahnhof.

Foto: Boris Roessler/ dpa
7 / 10

Hilfe jeglicher Art von den Behörden? Fehlanzeige.

Foto: Boris Roessler/ dpa
8 / 10

Was sich in den vergangenen Tagen am Budapester Ostbahnhof abspielte, zeigte das ganze Desaster der ungarischen, aber auch der europäischen Flüchtlingspolitik auf wenigen Hundert Quadratmetern.

Foto: Boris Roessler/ dpa
9 / 10

Abfahrt: Busse fuhren die übermüdeten Menschen Richtung Österreich.

Foto: Boris Roessler/ dpa
10 / 10

Jubel: Die Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa flammt auf, als die Busse abfahren.

Foto: Boris Roessler/ dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.