Nordpol-Untersuchung Eis aus Plastik

Um den Nordpol haben Forscher erstmals mit einer speziellen Infrarottechnik die Mikroplastik-Belastung im Eis gemessen - und eine Rekordkonzentration entdeckt. Ihre Studie zeigt aber auch, wie Meereis die Plastikpartikel verteilt.
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Schmelztümpel auf arktischem Meereis: In einer neuen Studie haben Forscher sich mit dem Anteil von Mikroplastik um den Nordpool befasst.

Foto: Alfred Wegener Institute/ S.Hendricks
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Das deutsche Forschungsschiff "Polarstern" bei seiner Fahrt über den Lomonossow-Rücken im zentralen Arktischen Ozean. Die Wissenschaftler fanden 17 Kunststoffarten. Darunter waren Verpackungsmaterialien wie Polyethylen und Polypropylen, aber auch Lacke oder Nylon.

Foto: Alfred Wegener Institute/ R. Stein
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Untersuchungen haben Experten des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in Bremerhaven bei Expeditionen 2014 und 2015 durchgeführt. Die Forscher analysierten Proben aus fünf verschiedenen Regionen um den Nordpol.

Foto: Alfred Wegener Institute/ S. Arndt
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Die Forscher nehmen Proben an einem Schmelztümpel mit arktischem Meereis.

Foto: Alfred Wegener Institute/ M.Fernandez
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Im Labor untersuchten sie anschließend die Konzentration von Mikroplastik in den Eiskernen.

Foto: Alfred Wegener Institute/ T. Vankann
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Erstmals nutzten sie für die Analyse ein spezielles Infrarotspektrometer, das auch Partikel mit Durchmessern von einem Sechstel eines Haars nachweisen kann (elf Mikrometer).

Foto: Alfred Wegener Institute/ T. Vankann
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Das Ergebnis war eine Rekordkonzentration: Zum Teil seien bei den Tests mehr als 12.000 Mikroplastikteilchen pro Liter Meereis gefunden worden.

Foto: Alfred Wegener Institute/ S. Arndt
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Gleichzeitig konnten die Wissenschaftler nachvollziehen, wie das Meereis Mikroplastik durch die Region transportiert.

Foto: Alfred Wegener Institute/ S. Arndt
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