Einsatz in den besetzten Gebieten Israelische Soldaten brechen ihr Schweigen

Sie verhängen Ausgangssperren, riegeln Dörfer ab, nehmen Zivilisten fest. In einem Buch der Menschenrechtsorganisation Breaking the Silence berichten israelische Soldaten von ihrem Einsatz in den besetzten Gebieten. Der Tenor: Die Armee und die jüdischen Siedler haben ein Willkürregime errichtet.
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Nächtliche Festnahmen in Hebron: Laut Aussagen israelischer Soldaten gehören derartige Operationen zum Alltag in den besetzten Gebieten.

Foto: Breaking the Silence
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Die Sicherheitskräfte schildern, wie sie palästinensische Zivilisten teilweise mehrere Stunden lang gefesselt und mit verbundenen Augen festhielten - oft ohne jeden Anlass.

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Von der israelischen Armee werde jeder Palästinenser als potentielle Bedrohung für Israel betrachtet - egal ob Kind oder Erwachsener, Mann oder Frau.

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Die Altstadt von Hebron: Hier drangsaliert die Armee die palästinensische Bevölkerungsmehrheit, weil die dort lebenden Siedler und die israelische Politik es so wollen.

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Eindrücke aus der Altstadt von Hebron: Die israelischen Behörden haben die Bewegungsfreiheit der Palästinenser dort stark eingeschränkt. Teile des Ortes gleichen einer Geisterstadt.

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Die jüdischen Siedler in der Altstadt dürfen sich hingegen frei bewegen. "Im Prinzip bestimmen sie die Politik", so ein Soldat gegenüber Breaking the Silence.

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"Araber in die Gaskammern" - Diese Wandschmiererei haben mutmaßlich jüdische Siedler an einer Mauer in Hebron hinterlassen.

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Soldaten in einer Einsatzpause: "Man konnte tun, was einem gerade einfiel - kein Mensch hat Fragen gestellt, nie", erinnert sich ein Fallschirmjäger.

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Ein Soldat posiert neben Stickern, die israelische Siedler auf einer Haustür hinterlassen haben. Da ist unter anderem zu lesen: "Das Volk Israel wird siegen", "Keine Araber, keine Attentate" oder "Entweder sie oder wir".

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Diese Fotos haben israelische Soldaten während ihres Einsatzes im Westjordanland zu privaten Zwecken gemacht. Sie sind Teil einer Ausstellung, die vom 14. bis 29. September 2012 im Berliner Willy-Brandt-Haus zu sehen ist.

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