Fotostrecke: Hitler und seine Zähne

In Bayern ist eine bislang unbekannte Karte von Adolf Hitler aus dem Jahre 1916 aufgetaucht. Aus dem gelblichen Stück Papier geht hervor: Der spätere Diktator sehnte sich nach der Front - und hatte unsagbar schlechte Zähne.
1 / 6

Feldpostkarte des damaligen Gefreiten Adolf Hitler an den Regimentskameraden Karl Lanzhammer: In der Nachricht schreibt der spätere Diktator kurz vor Weihnachten 1916 über einen schmerzhaften Zahnarztbesuch, bei dem ihm angeblich 19 Zähne gezogen wurden. "Kannst Dir denken wie nett ich ausgesehen habe. Jetzt geht es mir besser." Einen Kriegseinsatz hätte er wohl vorzogen: "Leider keine Aussicht, dass ich wieder hinaus komme wenigstens jetzt nicht. Möchte ich wäre wieder bei Euch."

2 / 6

Die Vorderseite der Postkarte, die Adolf Hitler im Winter 1916 an Karl Lanzhammer schickte, zeigt die Bahnüberführung über den Landwehrkanal.

3 / 6

Schon zwei Tage vorher hatte Hitler seinem Kriegskameraden diese Postkarte mit einem "Gruß aus Nürnberg" geschickt.

4 / 6

Datiert auf den 19. Dezember 1916 schrieb Hitler: "Stehe zur Zeit in zahnärztlicher Behandlung. Melde mich übrigens soffort freiwillig ins Feld. Hrzl. Grüße A. Hitler"

5 / 6

Röntgenbild von Hitlers Schädel. Die Aufnahme wurde nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 gemacht, bei dem die Bombe des Grafen Stauffenberg Hitler leicht verletzte. Nach Auswertung von Zahnschemata soll klar sein, dass Hitler mit seiner Zahnarztgeschichte übertrieben haben muss, so hätten ihm maximal 15 Zähne gezogen werden können.

Foto: AP
6 / 6

Auch wenn der Zahnarztbesuch weniger gravierend war, als von Hitler behauptet, liefert der Eingriff womöglich eine Erklärung dafür, warum Hitler von Anfang Oktober 1916 bis Anfang März 1917 nicht an der Front war. Das Foto zeigt Zähne aus dem Archiv des ehemaligen KGB in Moskau, bei denen es sich angeblich um das Gebiss Hitlers handelt.

Foto: Historisches Büro/Henrik Eberle
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.