Frauenkirche 30.10.2005 Die Weihe eines Wunderwerks

Tausende Dresdner und Ehrengäste haben die wieder aufgebaute Frauenkirche im Zentrum der Stadt gefeiert. In einer bewegenden Zeremonie wurde das Gotteshaus geweiht.
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Besucher blicken vor dem Festgottesdienst zur Weihe der Dresdner Frauenkirche von der Laterne des Gotteshauses. Der Festakt wird umrahmt von dem bis Dienstag andauernden "Fest der ersten drei Tage".

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Auf der Prozession zur Weihe der Dresdner Frauenkirche werden die Bibel und das Nagelkreuz für den Altar des Gotteshauses getragen. Mit einem Gottesdienst und einem anschließenden Festakt wird das im Zweiten Weltkrieg zerstörte und ab 1994 wieder errichtete Kirchenhaus eingeweiht.

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Vor dem Gotteshaus verlegt ein Monteur des ZDF Kabel für die Live-Übertragung der Weihe. Der Festakt wird in alle Welt übertragen.

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Sicherheitskräfte stehen auf dem Balkon der Kunstakademie und beobachten das Areal und die Frauenkirche. Zur Weihe sind zahlreiche prominente Politiker erschienen, darunter Bundespräsident Horst Köhler, die designierte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Amtsinhaber Gerhard Schröder (SPD), der Herzog von Kent als Repräsentant des britischen Königshauses und die vier Botschafter der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges.

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Innenansicht der Dresdner Frauenkirche: Vor 1800 Ehrengästen und Spendern, die erstmals das Kircheninnere betreten konnten, werden nacheinander die Kanzel, der Taufstein, der Altar, die Orgel und schließlich die ganze Kirche geweiht werden.

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Die Frauenkirche war ein ingenieurtechnisches Glanzstück. Ihr Baumeister George Bähr ersann ein geniales Stützsystem für die riesige Sandsteinkuppel. Er ordnete acht Pfeiler frei stehend in einem Kreis um den Kircheninnenraum an und verband sie über steinerne Bögen mit den Außenwänden. Schwerelos schien darauf die Kuppel über den Dächern der Stadt zu schweben.

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Vorbereitung auf den Festakt: Ein Haustechniker reinigt vor der Kirchweihe die barocken Vasen auf der Dachterrasse des Coselpalais.

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Die Luftaufnahme von der Frauenkirche: 1994 begann der Wiederaufbau originalgetreu nach den Plänen des Architekten George Bähr (1666-1738). Die Gesamtkosten für den Anfang der neunziger Jahre zunächst als umstritten geltenden Wiederaufbau beliefen sich auf knapp 180 Millionen Euro.

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Innenansicht der Kuppel: Die Frauenkirche besteht zu mehr als 40 Prozent aus historischer Bausubstanz. Insgesamt wurden 8425 alte Steine beim Wiederaufbau verwendet, davon allein rund 7100 für die Außenfassade.

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