Freigelassene Militärbeobachter Rückkehr nach Berlin

Die freigelassenen Militärbeobachter der OSZE sind am Samstagabend in Berlin gelandet. Mehr als eine Woche waren sie in der ukrainischen Stadt Slowjansk festgehalten worden. Verteidigungsministerin von der Leyen (CDU) empfing die Männer.
1 / 22

Der Anführer der Militärbeobachter, Axel Schneider (zweiter von rechts), verlässt das Flugzeug der Bundesregierung.

Foto: FABRIZIO BENSCH/ REUTERS
2 / 22

Ankunft in Berlin: Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) empfängt die freigelassenen Militärbeobachter.

Foto: Bernd von Jutrczenka/ dpa
3 / 22

Die Bundesregierung zeigte sich erleichtert über die Freilassung der Militärbeobachter, darunter auch vier Deutsche.

Foto: ADAM BERRY/ AFP
4 / 22

Nach ihrem Eintreffen in Berlin kamen die befreiten Militärbeobachter (links Axel Schneider) unter ihnen auch ein Pole, ein Tscheche und ein Däne, zunächst mit ihren Familien zusammen.

Foto: Clemens Bilan/ Getty Images
5 / 22

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU, hier mit Axel Schneider, sagte nach der Begrüßung auf dem Rollfeld, sie sei "erfüllt von großer Erleichterung", dass die Mitglieder des OSZE-Teams unversehrt und wohlbehalten zurückgekehrt seien.

Foto: FABRIZIO BENSCH/ REUTERS
6 / 22

Axel Schneider teilte auf dem Weg nach Deutschland mit: Nun sei die Gruppe "sehr froh, sehr glücklich, aber auch beträchtlich erschöpft."

Foto: FABRIZIO BENSCH/ REUTERS
7 / 22

Ursula von der Leyen mit Axel Schneider: "Von uns fällt im Moment ein beträchtlicher Druck", sagte Schneider. Von der Leyen äußerte ihre "tiefe Dankbarkeit" für die internationale Zusammenarbeit, die zu der Freilassung geführt habe.

Foto: FABRIZIO BENSCH/ REUTERS
8 / 22

Schneider umarmt einen Freund auf dem Flughafen. "Die Anspannung war enorm", berichtete der Militärbeobachter in einer vom Verteidigungsministerium verbreiteten Erklärung.

Foto: FABRIZIO BENSCH/ REUTERS
9 / 22

Landung der Regierungsmaschine in Berlin-Tegel.

Foto: FABRIZIO BENSCH/ REUTERS
10 / 22

Nach ihrer Freilassung waren die Männer zunächst in Kiew gelandet: Die freigelassenen Militärbeobachter erreichen den internationalen Flughafen Boryspil in Kiew.

Foto: STRINGER/ REUTERS
11 / 22

Dort wurden sie von dem ukrainischen Übergangspremier Arsenij Jazenjuk (im Anzug) in Empfang genommen.

Foto: SERGEI SUPINSKY / AFP
12 / 22

Jazenjuk umarmte einen der freigelassenen Geiseln. Auch ein Däne, ein Pole und ein Tscheche reisen mit nach Deutschland.

Foto: SERGEI SUPINSKY/ AFP
13 / 22

Der Vize-Chef der diplomatischen Überwachunsgmission, Mark Etherington. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE sagt er: "Von bewaffneten Männern festgesetzt zu werden, birgt immer eine Gefahr. Nachdem wir die Geiseln regelmäßig besuchten, baute sich die Spannung aber deutlich ab."

Foto: Sergei Grits/ AP/dpa
14 / 22

Am 27. April waren die Geiseln der Presse vorgeführt worden. Gruppenleiter Axel Schneider ist im karierten Hemd zu sehen.

Foto: Igor Kovalenko/ dpa
15 / 22

Schneider hatte seine Gruppe damals als "Gäste" des selbsternannten Bürgermeisters und prorussischen Milizenführers Wjatscheslaw Ponomarjow (vierter von links) bezeichnet.

Foto: VASILY MAXIMOV/ AFP
16 / 22

Pressekonferenz in Donezk (von links): Der Gouverneur von Donezk, Sergej Taruta, der Sondergesandte von Russlands Präsident Wladimir Putin, Wladimir Lukin, und der Generalsekretär des Europarats, Thorbjørn Jagland. Nach Angaben Lukins, fand kein Gefangenenaustausch statt. Die Freilassung sei ein "humanitärer Akt des guten Willens".

Foto: AP/dpa
17 / 22

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (r., SPD) und Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU): Die Verhandlungen zur Freilassung der Männer seien "schwierig" gewesen und hätten "mehrfach auf der Kippe" gestanden, sagte Steinmeier auf einer Pressekonferenz des Auswärtigen Amts.

Foto: Bernd von Jutrczenka/ dpa
18 / 22

Am Samstagvormittag waren die Militärbeobachter freigelassen worden.

Foto: MARKO DJURICA/ REUTERS
19 / 22

Axel Schneider (l.) und seine Kollegen waren in der Gewalt der Gruppe um Wjatscheslaw Ponomarjow (r.), Milizenführer und selbsternannter Bürgermeister der Stadt Slowjansk.

Foto: Alexander Zemlianichenko/ AP/dpa
20 / 22

Die letzten zwei Nächte seien "wirklich hart" gewesen, hatte Schneider angesichts der Kämpfe zwischen ukrainischen Soldaten und prorussischen Separatisten gesagt.

Foto: Pochuyev Mikhail/ dpa
21 / 22

Konvoi mit dem OSZE-Team: Moskau nutzte das Ende der Geiselnahme propagandistisch. Das russische Außenministerium erklärte, die Freilassung zeige "die Tapferkeit und Menschlichkeit der Verteidiger von Slowjansk".

Foto: GENYA SAVILOV/ AFP
22 / 22

Freude nach der Freilassung am Vormittag: Die vier Deutschen - drei Offiziere und ein Dolmetscher - sind auf dem Weg in die Heimat.

Foto: Igor Kovalenko/ dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.