G20-Gipfel Graue Gestalten, bunter Protest

Kunstvoller Protest zum G20: Das Kollektiv "1000 Gestalten" hat sich von Kopf bis Fuß mit Lehm beschmiert und zog am frühen Nachmittag 90 Minuten lang durch die Hamburger Innenstadt. Mit ihrer Aktion will die Bewegung ein Zeichen für mehr Solidarität und politische Partizipation in die Welt setzen.
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Komplett lehmverkrustete Personen versammelten sich am Mittag des 5. Juli an der Polizeistation Klingberg in der Hamburger Altstadt. Sie gehören zum Kollektiv "1000 Gestalten", das aus über 100 Menschen besteht. Sie arbeiten als Künstler, Handwerker und in der Kommunikationsbranche.

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Die grauen "Lehmgestalten" bewegten sich wie Zombies durch die Innenstadt und wurden dabei von Schaulustigen begleitet.

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Die Veranstalter selbst teilten mit: "Die Lehmgestalten stehen für eine Gesellschaft, die sich ihrer Hilflosigkeit vor den komplexen Zusammenhängen der Welt ergeben hat und in der der Einzelne nur noch für das eigene Vorankommen kämpft".

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Das Kollektiv, das von zahlreichen Freiwilligen unterstützt wurde, zog zum Burchardplatz und bildete dort eine Formation.

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Schließlich rissen die Teilnehmer sich unter lautem Geschrei und begleitet von Beifall die grauen Uniformen vom Leib.

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Nach der Häutung liefen die Protestierenden in Richtung Oberbaumbrücke.

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Kurz vor der Oberhafenbrücke sprangen sie in den Zollkanal.

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Nach der Kunst-Aktion bedankten sich die "1000 Gestalten" bei allen Performern und Unterstützern und forderten: "Macht euch bunt".

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