Gaddafi-Propaganda Die Eidechse auf jeder Mauer

Muammar al-Gaddafi will Saddam Hussein mit einer Statue ehren. Diese Geste steht aber weniger für einen Kurswechsel des libyschen Revolutionsführers als für den Phantomschmerz, den er über den Verlust eines genauso hochgradigen Exzentrikers aus der Nachbarschaft empfinden dürfte.
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Propagandaplakat in Tripolis: Gaddafi wird heimlich "die Eidechse" genannt - weil er auf jeder Mauer ist

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Von oben herab: Der Oberst pflegt einen ausgeprägten Personenkult

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Ordenflut: Der libysche Revolutionsführer beherrscht perfekt die Kunst der Selbstinszenierung - hier bei einer Militärparade in Tripolis (Archivbild)

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Ideologischer Durchblick: Gaddafi wird nicht nur ein Hang zum Fabulieren, sondern auch eine Schwäche für ausgefallene Sonnenbrillen nachgesagt

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Klare Bortschaft: Einer von Gaddafis Amtssitzen wurde 1986 von US-Kampfbombern zerstört. Eine Skulptur vor den Trümmern zeigt heute, was Gaddafi davon hielt

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Himmelwärts: Während seines Besuchs bei der EU in Brüssel 2004 besuchte Gaddafi auch das Büro des damaligen Kommissionspräsidenten Prodi. Anschließend kehrte er in sein mitgebrachtes Beduinenzelt zurück, das er einem Hotel vorzog

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Hofhalten: Bei Besuchen ausländischer Regierungsvertreter in Tripolis zeigt Gaddafi gern, wer der Chef ist

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Kein Blatt vorm Mund: Während eines Gipfels der Arabischen Liga 2005 beliebte Gaddafi eine Zigarette zu schmauchen. Anschließend beschimpfte er Israelis und Palästinenser gleichermaßen als "Schwachköpfe"

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Modebewusst: Manche Gewänder des libyschen Revolutionsführers sind kaum weniger schillernd als seine Persönlichkeit

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Gaddafis Weblog: Hier spricht der Große Bruder

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So kennen ihn seine Landsleute: Gaddafi-Propagandaplakate finden sich in jeder libyschen Stadt

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