Gadgets der CES 2019 Die irren Neuheiten von Las Vegas

Auf der CES gab es nicht nur neue Fernseher zu sehen. Eine Firma veranstaltete eine Cannabis-Verkostung, eine andere zeigte ermüdende Roboter. Das und mehr zeigt unsere Bildergalerie.
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Seit der Konsum von Cannabis in vielen US-Staaten legalisiert wurde, gibt es eine rege Nachfrage nach solchen Vaporisatoren, mit denen man unter anderem Cannabis verdampfen kann. Wohl weil diese Apparate elektrisch arbeiten, teils per App gesteuert werden, werden sie auch auf der CES ausgestellt. Ein Unternehmen veranstaltete gar eine Pressekonferenz mit Cannabis-Tasting.

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Eine Drohne mitschleppen, nur um ab und zu ein Selfie machen zu können? Die AEE Selfly soll diesen Gedanken attraktiv machen, in dem sie Minidrohne und Smartphone-Case zugleich ist. Unterwegs wird die zusammengeklappte Drohne hinten ins Case eigesteckt, zum Fliegen klappt man Rotorarme aus. Zwar wird das Handy damit auch um 10 Millimeter dicker, aber praktischer als eine separate Drohne ist das allemal - und mit 99 Dollar auch nicht unbezahlbar.

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Die Soundbrenner Pulse (rechts) sieht fast aus wie eine Armbanduhr, ist aber eigentlich ein Metronom fürs Handgelenk. Per App oder Fingertippen gibt man Tempo und Takt vor, die das Gerät als Vibration spürbar macht. So bleibt man als Musiker immer im richtigen Tempo. Und wenn man in einer Band spielt, lassen sich bis zu fünf dieser 89-Euro-Geräte miteinander synchronisieren. Am linken Arm ist das neue Modell Core zu sehen, das zusätzlich Stimmgerät und Uhr ist und außerdem die Lautstärke messen kann.

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Die US-Firma Eargo will Hörgeräte populär machen, indem sie die Apparate so klein macht, dass sie kaum mehr von außen zu sehen sind. 2500 Dollar kostet ein Paar der Hörhilfen und damit laut Aussage eines Firmensprechers nur halb so viel wie vergleichbare Modelle.

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Seit Jahren erleben Plattenspieler auf der CES eine Renaissance. Dieser hier von House of Marley sieht mit seiner Bambusoberfläche ungewöhnlich aus, das Gerät hat neben einem Kopfhöreranschluss und Stereo-Ausgangsbuchsen einen eingebauten Vorverstärker, damit man ihn auch an moderne Verstärker und Aktivboxen anschließen kann. Vor allem aber kann er die Musik der Schallplatten auch via Bluetooth übertragen.

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Motorräder von Harley Davidson zeichnen sich seit gefühlten Ewigkeiten durch ihren sonoren Sound aus. Lange bevor man eines der amerikanischen Motorräder sieht, kann man es hören. Außer, es ist das neue Elektromodell, das auf der CES gezeigt wird. Um dessen Pfeifen zu hören, muss man schon ein wenig die Ohren spitzen.

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Wohlhabende Menschen, die einen fünfstelligen Verfügungsrahmen auf ihrer Kreditkarte haben, könnten sich für diese Neuentwicklung interessieren: eine Kreditkarte mit Fingerabdrucksensor. Sicher lassen sich auch Fingerabdrücke fälschen, aber eine zusätzlich Sicherheitsstufe dürfte diese Lösung dennoch bieten.

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Der französische Lautsprecherhersteller Devialet hat sich auf kleine, extrem laut- und bassstarke Boxen spezialisiert. Die neue Reactor 600 betrachet die Firma quasi als Einstiegsmodell. Mit "nur" 600 Watt und einem Preis von 990 Euro ist sie das auch - zumindest verglichen mit den anderen Devialet-Boxen, die bis zu 4500 Watt haben und bis zu knapp 3000 Euro kosten.

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Dir Firma Gilette will Nassrasierer personalisieren. Auf einer Webseite kann der Kunde das Design, die Farbe und weitere Parameter festlegen. Sobald die Bestellung erfolgt, wird der persönliche Rasierer in einem 3D-Drucker hergestellt. Die Preise fangen bei 19 Dollar an, geliefert wird derzeit nur in die USA.

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Die Firma Netgear ist vor allem für WLAN-Router bekannt. Jetzt will das Unternehmen ins Geschäft mit digitalen Bilderrahmen einsteigen. Allerdings sind die Meural genannten Rahmen mit 27 Zoll viel größer als die meisten üblichen Modelle - und mit bis zu 700 Euro auch viel teurer.

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Auf der Ifa hatten wir noch einen Prototypen des Lapscreen gesehen, eines 12-Zoll-Bildschirms, der sich beispielsweise per USB-C an Smartphones, Tablets und Notebooks anschließen lässt. In Las Vegas ist jetzt das fertige Produkt zu sehen, das zu Preisen ab 229 Euro in den Handel kommt.

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Mit der Jammy Guitar wollen zwei Ukrainer die perfekte Reisegitarre geschaffen haben, denn das Instrument lässt sich in vier Teile zerlegen, die lässig in eine kleine Tasche passen. Weil die Gitarre zudem digital arbeitet, kann man damit auch Synthesizer ansteuern oder direkt per Smartphone Songs aufnehmen.

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Der Cosmo Communicator soll an den Erfolg des legendären Nokia Communicator anknüpfen. Mit einem kleinen Farbdisplay und einer...

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...Tastatur wie dieser soll er all jene Nutzer ansprechen, die lieber auf echten Tasten statt auf dem Bildschirm tippen wollen. Als Betriebssystem dient Android 9 - oder Linux. Vor dem Sommer wird das Gerät allerdings nicht lieferbar sein.

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Der Pivo soll Videokonferenzen und Videobloggen vereinfachen, indem er beispielsweise das eingespannte Smartphone automatisch dem Gesicht des Nutzers folgen lässt. So muss man beim Konferieren oder Aufnehmen nicht mehr still vor der Kamera sitzen, sondern kann sich frei im Raum bewegen.

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Die App Tru-Fi von Sonarworks soll den Klang von Kopfhörern verbessern, indem sie die oft ungleichmäßige Frequenzwiedergabe für einen linearen Verlauf optimiert. Beim ersten Ausprobieren klang das gut.

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So stellt sich die Firma NXP die Zapfsäule der Zukunft vor, zumindest in den USA: Während des Tankens soll man nebenbei noch eine Limo kaufen, die direkt an der Säule bestellt wird. In Amerika könnte so etwas den Tankstellenbesitzern viel Geld einbringen, denn dort wird meist direkt an der Säule bezahlt. Kaum jemand geht in die Tankstelle selbst, um zu bezahlen und womöglich ein Getränk zu kaufen.

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Das Start-up Somnox will Einschlafstörungen mit einem Schlafroboter bekämpfen. Das nierenförmige Gerät simuliert Atembewegungen und kann beruhigende Musik oder Geräusche abspielen. Im Vorverkauf werden dafür 550 Euro fällig. Ob die Technik wirkt, werden wir später ausprobieren.

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