Gamescom-Auftakt in Köln: Die dunklen Seiten der Games-Welt 21.08.2018
 Die "Cuphead"-Kontroverse Im Zuge der Gamescom 2017 stellte "VentureBeat" ein...
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Die "Cuphead"-Kontroverse
Im Zuge der Gamescom 2017 stellte "VentureBeat" ein Video ins Netz, das seinen Mitarbeiter Dean Takahashi beim Spielen des Geschicklichkeitsspiels "Cuphead" zeigt: Takahashi spielte bemerkenswert schlecht und unaufmerksam, seinen Artikel betitelte er daher auch mit "Meine 26 Minuten Schande".

Das Video sollte für ihn aber mehr Folgen haben als fiese Sprüche: Von manchen Internetnutzern wurde es eingesetzt, um den Anfang vom Ende des Spielejournalismus heraufzubeschwören, andere gingen Takahashi persönlich an, teils rassistisch.

In einem Artikel zu den Reaktionen fasste er später Kommentare zusammen, mit denen er sich konfrontiert sah: "Sie forderten meinen Kopf. Sie sagten, ich soll mich selbst ficken. Ich sollte gefeuert werden. Ich hätte einen Hirnschaden. Ich sei behindert. Ich sollte mich umbringen."