"Geisterwolken" Mysteriöse Radarbilder

Von "Geisterwolken" und "unbekannte Flugobjekte" war die Rede, als Wetterdienste im vergangenen Jahr Echos nicht existierender Wolken auf ihren Radarschirmen entdeckten. Jetzt glauben Wissenschaftler, das Rätsel geknackt zu haben.
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Aus internationalen Daten zusammengesetztes Radarbild vom 19. Juli 2005: Um 12.15 Uhr deutscher Zeit tauchte ein kleines Gebilde über der Nordsee vor der niederländischen Küste auf (roter Kreis)

Foto: DWD
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Schnelle Ausbreitung: Eine halbe Stunde später ist die Wolke bereits bedeutend größer

Foto: DWD
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13.45 Uhr MESZ: Die Wolke hat die deutsch-niederländische Grenze erreicht

Foto: DWD
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14.45 Uhr MESZ: Die Wolke reicht von den ostfriesischen Inseln bis ins nördliche Ruhrgebiet

Foto: DWD
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Daten einer Radarstation des Deutschen Wetterdienstes in Hannover: Um 16.25 MESZ taucht auf den Bildschirmen ein ausgedehntes Wolkenband auf - das aber weder vom Boden aus noch auf Satellitenbildern sichtbar ist

Foto: DWD
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18.25 Uhr MESZ: Das Wolkenband wird langsam dünner...

Foto: DWD
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... und ist um 19.25 Uhr nahezu verschwunden

Foto: DWD
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Bild eines US-Satelliten im sichtbaren Bereich vom 19. Juli 2005, 14.43 Uhr MESZ, vermischt mit Radardaten aus Hannover: Wo das Radar ein Wolkenband zeigt, sind keine Wolken zu sehen

Foto: Uni Karlsruhe
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Chaff-Echos, gemessen von einem Radar in Karlsruhe am 6. Dezember 2001: Kein unbekanntes Phänomen

Foto: Uni Karlsruhe