Geld mit Mehrwert Werbung für jeden Geldbeutel

Es war eine Spinnerei am Vormittag, am Ende standen die Kamerateams Schlange: Weil Studenten Werbung auf Geldscheine druckten und ihr Dozent die Aktion medienwirksam aufbereitet, lernten Studenten ein Stuttgarter Kunsthochschule weit mehr als nur ein bisschen Bildbearbeitung.
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Alles ist käuflich, sogar die freien Flächen auf Banknoten - so zumindest die Vision der Studenten der Merz-Akademie, einer privaten Kunst-Fachhochschule in Stuttgart. Zusammen mit ihrem Dozenten Thomas Winkler verschönerten sie schnöde Geldscheine mit Werbebotschaften. Eine Idee, die der Staatskasse Milliarden Euro brächte. mehr... (Entwurf von: Felix Winkler)

Foto: Merz-Akademie Stuttgart
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Thomas Winkler ist Aktionskünstler, falscher Professor und Dozent. "Subversiv sind heutzutage doch auch Großkonzerne", sagt er und entwarf mit seine Studenten Werbung, die nicht wie normale Werbung aussieht. Zusammen mit dem richtigen Timing brachte das einer kleinen Uniklasse im Schwäbischen einige Tage Ruhm und mediale Aufmerksamkeit.

Foto: Thomas Winkler
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Oller Schein mit neuem Nennwert: Ein Auslöser der aktuellen Krise war, dass Bankberater und die Werbung mehr versprachen als eigentlich da ist. (Dana Goez)

Foto: Merz-Akademie Stuttgart
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Alles Fälscher? Wer Banknoten vergrößert und zu Kunstwerken mittels Firmenemblemen umstrickt, und dies öffentlich bekannt macht, wird mit Fernsehaufzeichnungen nicht unter drei Stunden bestraft - wie diese Studenten der Merz-Akademie, angeleitet von Dozent Thomas Winkler im Trenchcoat.

Foto: Thomas Winkler
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Einfach gut, dieser kleine Burger neben der Ziffer 5. Wer den Schein aus dem Portmonnaie fischt und nicht zum Burgerbrater geht, muss Vegetarier sein. (Felix Winkler)

Foto: Merz-Akademie Stuttgart
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Discounter sind auch auf kleine Scheine scharf - Hauptsache die Kunden kommen in Massen. (Arndt Bareth)

Foto: Merz-Akademie Stuttgart
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Macht alles wieder heile: durchsichtiges Klebeband (Steven Ziegler)

Foto: Merz-Akademie Stuttgart
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Macht sogar Papiergeld richtig sauber (Felix Winkler)

Foto: Merz-Akademie Stuttgart
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Neidisch auf den 50-Euro-Schein? Dann nichts wie ab nach Malle. Das Geld sollte die Studenten inspirieren, über neue Werbeformen nachzudenken. (Sandra Wolber, Giusi Valentinetti)

Foto: Merz-Akademie Stuttgart
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Werbung lebt meist von Wortspiel und doppeltem Boden. Tauschen Sie echtes Geld gegen Blüten. Wunderbar! (Angela Mayer)

Foto: Merz-Akademie Stuttgart
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Werbung, die ankommt. Ein Spendenaufruf auf einem 200-Euro-Schein. (Anna Toporow, Katharina Friesen)

Foto: Merz-Akademie Stuttgart
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Kokeloptik: Eine Versicherung könnte damit für ihre Brandschutzpolicen werben. (Mareen Klug)

Foto: Merz-Akademie Stuttgart
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Sag "nein" zu Koks. Wer sich mit diesem Fünfhunderter zudröhnen will, wird es sich vielleicht noch mal überlegen. (Kristin Pfeuffer)

Foto: Merz-Akademie Stuttgart
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Angelehnt an große Vorbilder: "Ich war einmal..."-Kampagnen sind auch bei echter Werbung sehr beliebt. (Verena Hettinger)

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Werbung auf Geld würde tatsächlich niemand ins Altpapier stopfen. Cash Ad nannten die Studenten ihr Projekt, bei dem sie das Eigentum der Europäischen Zentralbank zur Werbefläche umwandelten - und auch Werbeflächen wollen vermarktet werden. (Katrin Hess, Felix Winkler)

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