US-Wahl Glückwunsch, Mr. President

Kaum stand der erneute Wahlsieg von US-Präsident Barack Obama fest, folgten die ersten Glückwünsche aus dem Ausland. Großbritanniens Premier Cameron gratulierte seinem Freund. Bundespräsident Gauck beglückwünschte den US-Präsidenten "auch im Namen meiner Landsleute".
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Kanzlerin Angela Merkel: "Wir haben in den vergangenen Jahren eng und freundschaftlich zusammengearbeitet", erklärte sie in ihrem Glückwunschschreiben an Obama. "Es wäre mir eine Freude, Sie bald wieder als meinen Gast in Deutschland begrüßen zu können."

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"Herzliche Glückwünsche für meinen Freund Barack Obama", sendete der britische Premierminister David Cameron in einer Mitteilung über Twitter. Cameron dürfte auch erleichtert gewesen sein, dass Mitt Romney nicht gewonnen hat. Der Republikaner hatte bei seiner Visite während der Olympischen Spiele in London die Vorbereitungen der Briten öffentlich kritisiert.

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Frankreichs Präsident François Hollande begrüßte die Wiederwahl von Obama als eine "klare Entscheidung für ein offenes, solidarisches Amerika".

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Bundespräsident Joachim Gauck wünschte Obama viel Glück für seine zweite Amtszeit. "Zu Ihrer Wiederwahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gratuliere ich Ihnen, auch im Namen meiner Landsleute, sehr herzlich", schrieb Gauck. Als Partner gleicher Werte und Überzeugungen trügen die USA und Deutschland gemeinsam Verantwortung in der Welt. "Wir sind gefordert, die globalen Herausforderungen und Bedrohungen für Freiheit, Frieden, Wohlstand und unsere Umwelt anzunehmen", betonte Gauck. Dazu werde Deutschland an der Seite der USA auch weiterhin verlässlich seinen Beitrag leisten.

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Italiens Staatschef Giorgio Napolitano betonte in seiner Glückwunschbotschaft an Obama die Bedeutung der "solidesten Freundschaft zwischen unseren Ländern". Notwendig sei auch die enge Zusammenarbeit zwischen den USA und Europa, weil damit Frieden, Demokratie und Menschenrechten in der Welt gedient sei.

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Australien und die USA seien durch gemeinsame Kultur und Werte verbunden und hätten die gleichen Ansichten zur Friedens- und Sicherheitspolitik, sagte Australiens Premierministerin Julia Gillard (hier im November in Laos). "Wir arbeiten seit langem mit den USA zusammen, um die globalen Herausforderungen zu meistern", teilte sie mit. "Ich freue mich auf eine Fortsetzung dieser Zusammenarbeit mit Präsident Obama."

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Saudi-Arabiens König Abdullah wünschte den Menschen in den USA Fortschritt und Wohlstand, dem Präsidenten Glück und Gesundheit. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur SPA. Der Monarch lobte demnach die engen Beziehungen zwischen den beiden Ländern und sprach sich für eine Weiterentwicklung dieser Beziehungen auf allen Ebenen aus.

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Der russische Präsident Wladimir Putin begrüßte die Wiederwahl Obamas. Er hoffe, dass sich die Beziehungen zwischen Russland und den USA positiv entwickelten, teilte ein Sprecher Putins mit.

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Er freue sich darauf, weiter mit Obama zusammenzuarbeiten, sagte Japans Ministerpräsident Yoshihiko Noda. "Die japanisch-amerikanische Allianz hat angesichts der schwierigen Sicherheitslage in Ostasien an Bedeutung gewonnen", sagte ein Regierungssprecher. Er spielte damit auf den Streit mit China um einige unbewohnte Inseln im Ostchinesischen Meer an. Tokio hoffe, das Bündnis mit Washington weiter festigen zu können. Kritische Töne kamen hingegen von der südjapanischen Inselprovinz Okinawa, wo ein Großteil der US-Truppen in Japan stationiert ist. Gouverneur Hirokazu Nakaima rief Obama auf, die US-Militärpräsenz zu verringern: "Ich möchte, dass er diese schwere Last stark reduziert."

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Besondere Hoffnung hat auch Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker an Obamas zweite Amtszeit: "Während seiner ersten Amtszeit konzentriert sich der Präsident normalerweise auf die schwierigen inneren Fragen", sagte Juncker. Die vier Jahre danach hätten US-Präsidenten die Tendenz, "die europäische Identität insgesamt wiederzuentdecken".

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Ankara sei entschlossen, die "Modellpartnerschaft" mit den USA fortzusetzen, zitierten türkische Medien am Mittwoch aus einem Brief des Staatspräsidenten Abdullah Gül an Obama. Der US-Präsident hatte bei einem Besuch in Ankara 2009 erklärt, die Zusammenarbeit seines Landes mit der Türkei sei ein Modell für Kooperation und Dialog mit der islamischen Welt.

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Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen lobte Obamas Engagement für gute europäisch-amerikanische Beziehungen: "Präsident Obama hat herausragende Führung bei der Bewahrung dieser unerlässlichen Verbindung gezeigt", schrieb der Nato-Chef.

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Pakistans Präsident Asif Ali Zardari habe Obama herzlich zur Wiederwahl gratuliert, heißt es in einer Mitteilung. Das Wahlergebnis sei Ausdruck des Vertrauens der US-Bürger in Obamas Führung und der Befürwortung seiner politischen Ideen für die Nation. Er freue sich darauf, so Zardari, weiter eng mit Obama an Frieden, Sicherheit, Stabilität und Wohlstand in der Region zu arbeiten. Das Verhältnis zwischen Pakistan und den USA war zuletzt stark belastet - unter anderem wegen des Drohnenkriegs im Westen Pakistans sowie des tödlichen Schlags gegen Osama Bin Laden in Abbottabad, bei dem die Regierung in Islamabad nicht vorab informiert wurde. Viele Pakistaner wünschten sich daher einen Sieg Romneys.

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José Manuel Barroso, der EU-Kommissionspräsident, bezeichnete die USA als "strategischen Schlüsselpartner" der EU, mit dem man in der Sicherheits- und Wirtschaftspolitik enger zusammenarbeiten wolle.

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Belgiens Premierminister Elio Di Rupo nannte Obamas Wiederwahl "ein ermutigendes Signal für die Zukunft der Vereinigten Staaten, der ganzen Welt und also auch für die unsere." Was er wohl Romney geschrieben hätte?

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Von EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy kamen kurze, aber herzliche Grüße: Er sei "sehr glücklich" über die Wiederwahl Obamas.

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