Postkarten aus dem 19. Jahrhundert Wie Weihnachten weiß wurde

Meist heißt es warme Weihnacht statt weiße Weihnacht. Doch auch früher war Schnee an den Feiertagen eher selten. Wissenschaftler führen die Sehnsucht nach einem winterlichen Christfest unter anderem auf Postkarten aus dem 19. Jahrhundert zurück.
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Auf Weihnachtspostkarten liegt fast immer eine dicke Schneedecke - wie hier auf einer englischen Postkarte von 1885. Auf den britischen Inseln schneit es aber noch seltener als hierzulande.

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
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Manche Motive auf britischen Postkarten waren schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts sehr fantasievoll gestaltet. Aber auch diese bürgerlich gekleidete Vogelfamilie spaziert durch den Schnee.

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Die Karten mit Schneemotiven stammen wohl aus der Schweiz oder dem winterlichen nordamerikanischen Neuengland, wo weiße Weihnachten eher die Regel sind. Ältere Karten zeigen dagegen grüne Landschaften.

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Hier ist sogar ein eher frühlingshaftes Motiv zu sehen. Bienen, Stiefmütterchen und Vergissmeinnicht ranken sich um den Weihnachtsgruß.

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Vögel picken wilde Erdbeeren - auch das ist Weihnachten.

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Letztlich setzten sich aber die Schneemotive durch. Die schweizerische Klimaforscherin Martine Rebetez vermutet, dass die helle, glitzernde Landschaft friedlich und aufgeräumt wirkte. Das gefiel offenbar den Leuten. Hier ein winterliches Dorf auf einer Karte von 1881.

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