Reaktionen zur Maaßen-Beförderung "Das ist doch irre"

"Was haben die denn bei ihrer Krisensitzung gesoffen?" Vor allem in der SPD stößt die Beförderung von Hans-Georg Maaßen auf Kritik. Für ihre Rolle dabei werden aber auch die Sozialdemokraten selbst angegangen. Die Reaktionen in Zitaten.
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"Der Geduldsfaden mit dieser Großen Koalition wird in der SPD extrem dünn." So äußert sich SPD-Vize Ralf Stegner zur Beförderung von Hans-Georg Maaßen zum Staatssekretär im Innenministerium.

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"Da muss man auch nicht drumherum reden, das ist eine sehr bemerkenswerte Entscheidung, die Herr Seehofer getroffen hat", sagte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. Mit der Berufung Maaßens zum Staatssekretär habe Seehofer eine Personalentscheidung getroffen, "wo schon sehr viele Fragezeichen sind".

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD): "Die Autorität der Kanzlerin hat durch die Konflikte mit der CSU-Spitze erheblichen Schaden genommen."

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"Meine persönliche Schmerzgrenze ist erreicht", sagte Juso-Chef Kevin Kühnert. Für die SPD sei der "Preis zu hoch für den Fortbestand der Koalition".

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Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel: "Wenn Illoyalität und Unfähigkeit im Amt jetzt mit Karrieresprüngen belohnt wird, dann hat Horst Seehofer die Chance, noch Uno-Generalsekretär zu werden. Das ist doch irre."

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Es sei die SPD gewesen, die die Ablösung Maaßens zu einer Koalitionsfrage gemacht habe, äußerte sich CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer. "Diese Frage ist heute geklärt worden, und zwar nicht nur von einer Koalitionspartei, sondern im Einvernehmen auch mit den Sozialdemokraten."

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"Ich wünsche mir einen Präsidenten des Verfassungsschutzes, vor dem die Feinde unserer Verfassung Angst haben. Interviews muss er keine geben", sagte CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Tauber.

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Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt: "Das ist eine unfassbare Mauschelei. Wer illoyales Verhalten und Kuschelei mit der AfD belohnt statt ahndet, hat jedes Gespür für Anstand verloren. Und die SPD macht alles mit."

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"Maaßen hat durch Unwahrheiten und Behauptungen das Vertrauen in den Verfassungsschutz zerstört", sagte Grünen-Chef Robert Habeck. "Als Belohnung wird er zum Staatssekretär befördert. Da kann man nur ganz herzlich gratulieren! Auch der SPD, die mal wirklich gezeigt hat, wie man sich durchsetzt."

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FDP-Vize Wolfgang Kubicki: "Ich habe bei Herrn Maaßen gesehen, wie flexibel die Sozialdemokratie ist bei der Bewältigung von Krisen."

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"Das Theater offenbart am Ende nur, dass die Koalition keine Linie und keine Konsequenz hat", pflichtete ihm FDP-Chef Christian Lindner bei.

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Auch AfD-Fraktionschefin Alice Weidel kommentiert den Fall: "Merkel hat einen weiteren Kritiker aus dem Weg geräumt. Nahles kann sich in der SPD als harter Knochen feiern lassen, und Seehofer konnte wieder den Kopf aus der Schlinge ziehen."

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Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch: "Dass er faktisch befördert wird und die SPD das mitträgt, ist eine Farce. Illoyalität lohnt sich."

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