Helgoland Die unzerstörbare Insel

Der 18. April 1947 sollte der letzte Tag Helgolands sein. Nach dem Krieg wollten die siegreichen Briten die hochgerüstete Seefestung der Nazis von der Landkarte tilgen - mit der größten nichtnuklearen Explosion aller Zeiten. Die monströse Detonation gelang, doch die Insel hielt stand.
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Eine riesige Rauchwolke steigt am 18. April 1947 von der verwüsteten Insel Helgoland auf, nachdem die englischen Besatzer mit 6800 Tonnen Sprengstoff die militärischen Anlagen und Bunkersysteme auf der Hochseeinsel dem Erdboden gleichgemacht haben.

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Helgoland lag nach der Explosion in Schutt und Asche. Riesige Teile des markanten roten Sandsteins stürzten ins Meer, aber dennoch wurde die Insel nicht komplett von der Landkarte gefegt.

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Auch mehrere Jahre nach der Explosion ist Helgoland noch verwüstet. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1952.

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Deutsche Fahnen wehen über Helgoland: Nach fast sieben Jahren ist am 1. März 1952 die Insel Helgoland wieder unter deutscher Verwaltung. Bei der Übernahme der Insel durch das Land Schleswig-Holstein erklärte Ministerpräsident Lübke, dass Helgoland in Zukunft nur friedlichen Zwecken dienen werde.

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1961 ist die Insel wieder besiedelt. Die Helgoländer, in der Mehrzahl Friesen, sind mit ihrer Insel fest verwurzelt.

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Der Trichter einer 5000-Kilo-Fliegerbombe zeugt von den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges. Nicht nur das Oberland der Insel wurde von Bomben schwer verwüstet.

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