Naturkatastrophe in Europa Im Bann der Hitze

Elf Monate kaum Regen und Extremhitze: Mehr als 300 Chroniken aus ganz Europa enthüllen die grausamen Details einer gigantischen Katastrophe im Jahr 1540. Das Desaster kann sich jederzeit wiederholen.
1 / 5

Rheinufer in Düsseldorf 2003: Der Sommer galt als der heißeste seit mindestens tausend Jahren - ein Irrtum, wie die Katastrophe von 1540 beweist.

Foto: Martin_Gerten/ picture-alliance / dpa/dpaweb
2 / 5

Elbstrand in Hamburg: Selbst große Ströme wie Elbe, Rhein und Seine "waren so klein, dass man zu Fuß durchging", notierten Zeitzeugen. Während durch die Elbe im sogenannten Jahrhundertsommer 2003 noch etwa die Hälfte der üblichen Wassermenge geflossen sei, wäre es 1540 noch gerade mal ein Zehntel gewesen. "Ein Rekordereignis", konstatieren die Forscher.

Foto: Kay_Nietfeld/ picture-alliance / dpa/dpaweb
3 / 5

Nürnberg bei Sonnenuntergang: In Franken registrierten Landwirte von Januar bis August 1540 nur an 19 Tagen Regentropfen.

Foto: Daniel Karmann/ picture alliance / dpa
4 / 5

Symbol für Klimaerwärmung: Der teils menschengemachte Treibhauseffekt erhöht womöglich die Wahrscheinlichkeit für schlimme Hitzewellen.

Foto: Corbis
5 / 5

Hitzetag: "Ich hoffe, wir müssen nie erleben, was 1540 geschehen ist", sagt ein Forscher.

Foto: Corbis
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.