Sahra Wagenknecht Aufstieg einer Linksaußen-Politikerin

Sie gilt als eine Hoffnungsträgerin der Linken und stemmt sich gegen die seit Monaten währende Krise ihrer Partei: Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt Sahra Wagenknecht, warum die Linke ihrer Meinung nach noch nicht am Ende ist - und spricht über ihr Leben mit Oskar Lafontaine.
1 / 8

Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine auf dem Parteitag der saarländischen Linken am 12. November. An dem Tag überraschte Lafontaine seine Parteifreunde mit einem knappen Bekenntnis: "Ich lebe seit einiger Zeit getrennt und bin mit Sahra eng befreundet. Das war's dann auch. Mehr hab ich dazu nicht zu sagen."

Foto: dapd
2 / 8

"Wenn ich 60 bin, ist der Kapitalismus vielleicht tatsächlich schon Geschichte", sagt die 42-Jährige, die in den vergangenen Jahren einen steilen Aufstieg in der Partei erlebt hat. In ihrer Zeit als Wortführerin der Kommunistischen Plattform war Wagenknecht lange parteiintern isoliert. Inzwischen gilt die stellvertretende Parteivorsitzende als Hoffnungsträgerin - sie ist neben Lafontaine und Gregor Gysi eines der bekanntesten Gesichter der Partei.

Foto: dapd
3 / 8

Ganz schön jeck - Lafontaine und Wagenknecht bei der Sitzung der Saarbrücker Karnevalsgesellschaft am 11. Februar.

Foto: Becker & Bredel/ picture alliance / dpa
4 / 8

Die Farbe muss stimmen: Wagenknecht fährt im November 2011 mit einem roten Kleinwagen bei einer Veranstaltung der Linken vor - passend zur Parteifarbe der Genossen.

Foto: Fredrik von Erichsen/ picture alliance / dpa
5 / 8

Wagenknecht und Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi: Die 42-Jährige wird nicht nur als mögliche künftige Parteichefin gehandelt - sie gilt auch als mögliche Kandidatin für den Fraktionsvorsitz an der Seite des Berliners.

Foto: dapd
6 / 8

Wagenknecht hat sich zuletzt darüber beklagt, dass zu viele in ihrer Partei über Personalien debattieren wollen: "Mancher bringt es offenbar nicht fertig, auch einmal nichts zu sagen, wenn ihm ein Mikro unter die Nase gehalten wird."

Foto: dapd
7 / 8

Wagenknecht sitzt auf dem Parteitag der PDS im Januar 1995 auf ihrem Delegiertenplatz. Führende Genossen hatten lange Zeit ein großes Problem mit den Positionen Wagenknechts: "Wenn ich nachts die Schriften von Sahra Wagenknecht über den 20. Parteitag der KPdSU studiere, läuft es mir kalt den Rücken runter", hat der frühere PDS-Chef Lothar Bisky einst gesagt.

Foto: PAULUS PONIZAK/ ASSOCIATED PRESS
8 / 8

Wagenknecht beim Neujahrsempfang der Linken im saarländischen Homburg am 30. Januar: Die Politikerin will den Abwärtstrend ihrer Partei stoppen.

Foto: Oliver Dietze/ picture alliance / dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.