Hohe Berge, rätselhafte Gräben Die faszinierende Landschaft des Mondes

Rekord im Weltall: Vor einem Jahr startete der Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO), um den Mond zu erkunden. Tatsächlich fand er dort den kältesten Punkt des Sonnensystems, der je gemessen wurde - und einen verschollenen Mondbesucher.
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Die Rückseite des Mondes: Aus den Daten, welche die Sonde gesammelt hat, konnten Wissenschaftler eine Landkarte des Mondes anfertigen - die höchsten Erhebungen (rot eingefärbt) reichen bis zu 6000 Meter hoch, die niedrigsten Punkte (hier in blau) liegen etwa bei minus 6000 Metern.

Foto: NASA/ REUTERS
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Der kälteste Ort, der im Sonnensystem je gemessen wurde: Am Boden des Kraters Hermite stellten die Messinstrumente der Sonde einen Kälterekord von minus 248 Grad Celsius fest.

Foto: NASA / Goddard / University of California Los Angeles
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Bedeutsames Pünktchen: Hinter diesem Fleck auf der Karte verbirgt sich ein russischer Rover, meint die Nasa. Der Roboter war im Jahr 1971 verschollen und nie wieder aufgetaucht.

Foto: NASA / Goddard / Arizona State University
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Rätselhafte Löcher: Diese gigantische Grube hat einen Durchmesser von 65 Metern und ist Schätzungen zufolge zwischen 80 und 88 Meter tief. Das Überraschende an diesem Mondloch namens Mare-Ingenii-Grube: Es liegt in einem Gebiet, an dem einst wohl Vulkane ausbrachen.

Foto: NASA / Goddard/Arizona State University
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Luneare Gräben: Geheimnisvolle Kanäle ziehen sich in Kurven über die Mondoberfläche. Wissenschaftler rätseln noch, wie die Gräben entstanden sind. Manche vermuten, dass Magma-Ströme diese Landschaften geprägt haben könnten. Die exakten Bilder der Sonde sollen helfen, das Rätsel zu lösen.

Foto: NASA / JHUAPL / LSI
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Spuren der ersten Menschen auf dem Mond: Neil Armstrong und Buzz Aldrin ließen Teile ihrer Ausrüstung zurück, bevor sie sich auf den Rückweg zur Erde machten. Auch vier Jahrzehnte später ist der Müll noch da, wie Bilder der Mondsonde bezeugen.

Foto: NASA / Goddard / Arizona State University
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Krater und Felsbrocken im Detail: Die LRO-Kamera macht Bilder mit einer Auflösung, die etwa zehn Mal so hoch ist wie bei früheren Missionen.

Foto: NASA / Goddard / Arizona State University
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Der Krater Cone: Die Astronauten der Apollo-14-Mission hätten ihn fast bezwungen. Sie wollten am oberen Rand des Kraters Gesteinsproben sammeln, gaben aber vor dem Ziel auf. Bilder des LRO zeigen nun, wie weit die Raumfahrer schon gekommen waren - nur dreißig Meter vom Kraterrand entfernt enden ihre Spuren.

Foto: NASA / Goddard / Arizona State University
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Immer im Sonnenschein: Die Achse des Mondes ist nur leicht gekippt, so dass manche Gebiete fast permanent der Sonne ausgesetzt sind. Dort scheint etwa 243 Tage im Jahr durchgehend die Sonne, völlig dunkel ist es nie länger als 24 Stunden lang.

Foto: NASA / Goddard
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Berge auf dem Mond: Während die Gebirge auf der Erde sich im Lauf von Millionen von Jahren geformt haben, entstanden auch die höchsten Mondberge wohl innerhalb weniger Minuten - als Asteroiden und Kometen mit enormer Geschwindigkeit auf die Oberfläche knallten.

Foto: NASA / Goddard / Arizona State University