"Identitäre" im Netz Fascho-Optik und süße Hündchen

Sie hetzen gegen Muslime, wollen aber keine Rassisten sein. Mit Krawall, NS-Anleihen und Fascho-Ästhetik gerieren sich die "Identitären" im Internet als neue rechte Jugendbewegung. Im Netz bekennen sich Hunderte zu den Rechtsextremen.
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Fascho-Optik: Ende Dezember 2012 demonstrierten 14 Identitäre vor dem Brandenburger Tor in Berlin - mit Fahnen und Schilden, verziert mit einem schwarzen Winkel auf gelbem Grund. Das Motiv ziert die Facebookseite der Gruppe, die bislang vor allem in Internet zu finden ist. mehr... 

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Anleihen aus der Popkultur: Der Film "300" ist bei "Identitären" wegen seiner Kulturkampfsymbolik beliebt. Das Lambda auf den Schilden der Spartaner, die als edle Krieger gegen östliche Horden antreten, haben sie als ihr Zeichen übernommen.

Foto: ddp images
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Kaum verholene Drohungen: Ein Flyer der IBD zeigt den Grünen-Bundesvorsitzenden Cem Özdemir. Daneben eine Frage: "Deutschlands Politiker?" - und eine Warnung an Özdemir: "Nicht wenn wir es verhindern können."

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"Nicht unser Präsident": Weil er "offene Tore für Zuwanderer" fordert, ist auch Bundespräsident Joachim Gauck bei den Identitären verhasst.

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Alt-Grüner Joschka Fischer: Gegen den Ex-Außenminister ätzt die IBD wegen seines Buches "Risiko Deutschland".

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Klare Bezüge: Ästhetisch bedienen sich die Identitären nicht nur in der Filmwelt. Manche Motive erinnern stark an Nazi-Propaganda...

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...während andere nur banale Blickfänge sein sollen, um die eigenen Parolen harmlos zu verpacken. Auch Rechtsextreme finden schließlich kleine Hunde süß.

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Vorbild aus Frankreich: Die "Génération Identitaire" veröffentlichte 2012 eine "Kriegserklärung" gegen den Multikulturalismus.

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Im französischen Poitiers besetzten 70 Anhänger der islamophoben Rechten das Dach einer Moschee. Zuvor hatten sie die Gläubigen beim Morgengebet gestört. Die Polizei nahm drei von ihnen fest.

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