Instagram-Leserfotos Lieblingsplätze vor der Haustür

Alles Schöne liegt in der Ferne? Von wegen! Oft sind die schönsten Orte gleich ums Eck. Ob ein Berliner Hinterhof, ein Schweizer Bergsee oder eine bayerische Werkstatt. Auf zu den Lieblingsplätzen der SPIEGEL-ONLINE-Leser!
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Sarah Althaus ist für ihr Reiseblog "Rapunzel will raus"  viel in der Welt unterwegs. Dass das Schönste aber oft nicht in der Ferne liegt, zeigt ihr morgendliches Foto vom Schweizer Blausee. "Seit ich klein war, habe ich diesen Ort immer wieder besucht", sagt die 32-Jährige aus Bern. "Hierher zurückzukehren, die Schönheit des Wassers in allen Jahreszeiten zu bestaunen und zu fotografieren, lässt mich ruhig werden. Und dankbar dafür, dass ich solch wunderschöne Orte direkt vor der Haustüre habe." Zum Instagram-Profil von Sarah Althaus .

Foto: Sarah Althaus
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Wie fremde Orte plötzlich Erinnerungen ans Zuhause wecken können, erlebte Rüdiger Hötger in einem Schleifmühlenmuseum in Oberammergau. "Das Fensterbrett mit all den Werkzeugen erinnerte mich an meinen Großvater und seine Arbeit", sagt der Supervisor aus Bonn. "Er hatte eine Drechslerwerkstatt in Detmold, in der ich als kleiner Junge viel Zeit verbrachte und Erfahrungen im Umgang mit den Werkzeugen machte." Zum Instagram-Profil von Rüdiger Hötger .

Foto: Rüdiger Hötger
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Das Städel-Museum in Frankfurt ist ein Lieblingsplatz von Martin Widenka. "Mit der Instagram-Community habe ich hier einen der tollsten Photowalks erlebt", sagt der Social-Media-Manager aus Frankfurt. "Zudem sind die 195 kreisrunden Oberlichter, die die Gegenwartsausstellung mit dem Innenhof verbinden, ein architektonisches Highlight und super fotogen." Zum Instagram-Profil von Martin Widenka .

Foto: Martin Widenka
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Diese menschenleere Allee gehört zu Laura Pasemanns Lieblingsplätzen. "Das Schloss Hundisburg ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert, besonders wegen des schönen Schlossparks", sagt die 28-Jährige aus Magdeburg. "Es ist ein wunderbar ruhiger Ort, an dem man solche Herbstmomente genießen kann." Zum Instagram-Profil von Laura Pasemann .

Foto: Laura Pasemann
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Kamera und Stativ hat Götz Keller immer dabei, wenn er seine Tochter besucht, die in der Nähe der Deutschherrnbrücke wohnt. "Die Brücke gehört mit ihrer wundervollen und unverbauten Aussicht auf die Frankfurter Skyline zu meinen Lieblingsplätzen zum Fotografieren", sagt der IT-Projektleiter, der seit 27 Jahren in der größten Stadt Hessens wohnt. "Die Uferpromenade auf der Südseite des Mains ist die Wohlfühlzone des Frankfurters. Dort lässt er den Tag ausklingen - ob beim Joggen, Radfahren oder beim Chillen in einer der mobilen Bars, Cafés oder einfach auf der Wiese." Zum Instagram-Profil von Götz Keller .

Foto: Götz Keller
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Nicht nur schön, sondern auch schön nah ist für Boris Schumacher der Nürnberger Hafen. "Dieses Bild entstand noch im Sommer", sagt der Physiotherapeut, der gebürtig aus Nürnberg kommt. "Zur blauen Stunde, als die Sonne schon hinter den Werften verschwunden war, und der Himmel so toll blau leuchtete." Zum Instagram-Profil von Boris Schumacher .

Foto: Boris Schumacher
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Bei einem Streifzug durch seinen Kiez, den Prenzlauer Berg in Berlin, stieß Dennis Melsa auf diesen Hinterhof: "Mich interessieren geschichtsträchtige Orte und jene, die auf den ersten Blick weder besonders spannend noch architektonisch herausragend erscheinen", sagt der 36-Jährige, der ursprünglich aus dem Ruhrgebiet kommt. "Für mich ist dieser Hinterhof der perfekte Beweis, dass in Berlin viele Entdeckungen möglich sind - jenseits vom Brandenburger Tor und Potsdamer Platz." Zum Instagram-Profil von Dennis Melsa .

Foto: Dennis Melsa
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Ihren Lieblingsplatz in Worms entdeckte Sabine Kirchem durch Zufall an einem nasskalt-nebligen Tag. Eigentlich hatten die 45-Jährige aus Karlsruhe und ihre Fototour-Gruppe nur noch eins im Sinn: sich nach dem Besuch des ältesten erhaltenen jüdischen Friedhofs Europas aufzuwärmen. "Zum Glück nahm ich diesen Blick auf den Kaiserdom noch aus dem Augenwinkel wahr", sagt Kirchem, die in Worms schön öfter fotografiert hatte. "Inzwischen bin ich dort am liebsten, bleibe immer ein paar Minuten, genieße den Anblick und betrete den Domplatz durch diesen Durchgang." Zum Instagram-Profil von Sabine Kirchem .

Foto: Sabine Kirchem
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"Ich liebe den Stadtwald von Köln", sagt Phillipp Lott. "Auch wenn noch ein bisschen Straßenlärm zu hören ist, fühlt man sich dort wie in einer anderen Welt. Man kann hier gut abschalten." Diesen gewaltigen Baum im Gegenlicht der Herbstsonne fing der 34-jährige Kameramann im Oktober ein, während seine Frau Eicheln für die Winterdekoration zu Hause sammelte. Zum Instagram-Profil von Philipp Lott .

Foto: Philipp Lott
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Lieblingsplatz daheim? Für Christian Weber ist das ganz klar der Nonnenmattweiher im kleinen Wiesental im Schwarzwald. "Dieser Ort ist einzigartig. Der Mix aus Ruhe, Natur und grandiosen Lichtstimmungen ist ein Traum!", sagt der 43-Jährige aus Lörrach. "An diesem Morgen fuhr ich auf der Suche nach einem schönen Herbstmotiv zum See und wurde nicht enttäuscht: Nebelschwaden zogen über den Weiher, das erste Morgenlicht brachte die Herbstfarben der Bäume richtig zum Leuchten. Ein perfekter Moment." Zum Instagram-Profil von Christian Weber .

Foto: Christian Weber
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"Im Großen Garten in Dresden kann man wunderbar seinen Akku wieder aufladen - sei es beim Spaziergang, beim Joggen oder auf einer Parkbank", sagt Jörg Nitzschner, der mit seiner Familie in Sachsens Hauptstadt lebt. "Das Palais und der dazugehörige Teich gehören zu meinen Lieblingsplätzen. Als ich an einem Oktoberabend in der Nähe einen Termin hatte, und Stativ und Kamera zufällig im Auto lagen, fing ich das Palais in dieser Abendstimmung ein." Zum Instagram-Profil von Jörg Nitzschner .

Foto: Jörg Nitzschner
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Fast täglich kommt Marcus Hennen auf dem Weg zur Arbeit an den Ruhrwiesen zwischen Iserlohn und Schwerte vorbei. "Hier finde ich regelmäßig neue Motive", sagt der 45-jährige Softwareentwickler, "ob Stand-up-Paddler, die auf der Ruhr paddeln, oder Pferde, die im Morgengrauen auf der Koppel grasen." Im Herbst, bei Nebel über dem Flusslauf und den angrenzenden Wiesen, sei dies ein beliebter Ort - nicht nur für Fotografen. Zum Instagram-Profil von Marcus Hennen .

Foto: Marcus Hennen
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Der beste Ausgleich für stressige Arbeit? Für Sascha Sormann ist es die Fotografie, zum Beispiel im Gebirge. "Der österreichische Gosausee liegt nicht weit von München entfernt und ist einer meiner Lieblingsplätze", sagt der Rechtsanwalt, der in der bayerischen Hauptstadt lebt. "Bei diesem schön gelegenen See mit seinen Spiegelungen fällt es manchmal schwer, sich auf das Fotografieren zu konzentrieren." Schön sei es auch, die Fototour mit einer kleinen Wanderung unter dem Dachstein zum Hinteren Gosausee zu verbinden. "Es gibt in der Gegend viele Wanderungen mit tollen Bergmotiven", sagt Sormann. Zum Instagram-Profil von Sascha Sormann .

Foto: Sascha Sormann
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Auf einer einwöchigen Radtour von Stendal nach Berlin fing Anke E. aus Köln diesen Lieblingsplatz bei Wörlitz ein. Es war keine gewöhnliche Radtour - es ging von einem runden Geburtstag zum nächsten. "Wir sind in Stendal gestartet, weil dort eine Freundin ihren 40. feierte, und fuhren weiter nach Berlin, weil ein Freund dort eine Woche später ebenfalls seinen 40. Geburtstag feierte. Die Strecke durch den Wörlitzer Park war einfach toll." Zum Instagram-Profil von Anke E .

Foto: Eisfräulein