Leserfotos auf Instagram Urlaub mit Lama, Affe und Fuchs

Ob freche Füchse in Norwegen oder erlahmte Lamas vor dem Macchu Pichu in Peru - wir zeigen die ungewöhnlichsten und schönsten tierischen Motive unserer Leser auf Reisen.
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Unter gleich mehreren Schnecken im Wiener Belvedere-Garten hatte sich diese am besten positioniert, sagt Kasia Mawi. "Um ihre 'Schokoladenseite' zu erwischen, habe ich mich auf den Boden gelegt." Die 27-jährige Soziologiestudentin lebt seit sieben Jahren in Wien und war zum Joggen in den Morgenstunden mit einer Freundin im Park. "An diesem Tag waren wir beide nicht ganz so motiviert. Wir sind im Schneckentempo gelaufen, haben die disziplinierten Jogger beobachtet, gequatscht, gelacht und damit eigentlich eher unsere Bauchmuskeln trainiert." Zum Instagram-Profil von Kasia Mawi .

Foto: Kasia Mawi
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Im bolivianischen Winter ziehen die meisten Flamingos eigentlich in wärmere Gefilde, diese zwei blieben bis Anfang August an der Laguna Cañapa - zum Glück für Manuela Eicher. "Ich mag das Bild, weil sich um den Schnabel so schöne Kreise auf der glatten Wasseroberfläche bilden", sagt die 27-jährige Projektmanagerin aus Bayern, die derzeit eine Auszeit macht und zunächst durch Südamerika, danach nach Kanada reisen will. "In Uyuni in Bolivien habe ich - wie so viele - eine Tour über die Salzwüsten und die Lagunenroute bis an Chiles Grenze gebucht." Zum Instagram-Profil von Manuela Eicher .

Foto: Manuela Eicher
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Erinnerungen an das "Dschungelbuch" weckt dieses Foto von Christian Dian. "Seit zwei Jahren verbringen meine Frau, unser fünfjähriger Sohn und ich die meiste Zeit des Jahres im thailändischen Pai, einem kleinen Dorf in den Bergen nördlich von Chiang Mai." Im Mai stattete die Familie dem "Conserve Natural Forests"-Projekt einen Besuch ab, das sich primär um die Wiederaufforstung des Dschungels kümmert und zusätzlich um ein artgerechtes Leben dieser zwei Elefantendamen." Wir erlebten einen unvergesslichen Nachmittag", sagt Dian. "Das Foto zeigt die Harmonie zwischen Mensch und Tier sehr schön, das Model ist die Tochter einer Freundin." Zum Instagram-Profil von Nestingnomads .

Foto: nestingnomads.de
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"Vom Gletschersees Jökulsárlón waren wir zunächst eher enttäuscht. Dann haben wir aber doch spontan an der Mündung angehalten", sagt Jannis Speckmann, angehender Industriekaufmann aus Hamburg, der im Sommer einen Roadtrip durch Island machte. "Eisschollen trieben an uns vorbei ins Meer, gleichzeitig tauchten viele Schwalben auf der Jagd nach Fisch direkt vor uns ins Wasser ab. Ich bin schnell zum Auto gerannt und habe meine Kamera geholt. Das ganze Spektakel hat bestimmt 15 Minuten gedauert, bis der Fischschwarm komplett in Richtung Meer gezogen war. Da es im Sommer in Island nicht richtig dunkel wird, gab es auch am späten Abend noch wunderschöne Lichtverhältnisse." Zum Instagram-Profil von Jannis Speckmann .

Foto: Jannis Speckmann
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"Die meisten Kapuzineraffen, die wir im Manuel-Antoni-Nationalpark gesehen haben, waren sehr aufgeweckt, raffiniert und hatten es oft auf den Tascheninhalt von Touristen abgesehen", sagt Sabrina Buller, die drei Wochen lang durch Costa Rica reiste. "Nur dieser war total ruhig. Er hat zwar immer wieder das wilde Treiben seiner Brüder und Schwestern beobachtet, dann aber fast schon gelangweilt die Augen geschlossen." An Costa Rica faszinierte die Biologin aus Düren die Biodiversität. "Man kann wirklich überall Natur hautnah erleben. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Hinzu kommt die Mentalität der Costa Ricaner, die nach dem Motto 'Pura Vida' leben. Sie machen einfach das Beste aus sich und ihrem Leben und haben Freude dran." Zum Instagram-Profil von Sabrina Buller .

Foto: Sabrina Buller
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Auf einer zweitägigen Wanderung von Seaford nach Eastbourne auf dem südenglischen Wanderpfad South Downs Way entdeckte Aman Rawal im Juni dieses heitere Motiv. "Mir hat gefallen, dass das Schaf unter dem windschiefen Bäumchen den Blick auf die Landschaft zu genießen scheint", sagt der 38-jährige TV-Sende-Ingenieur aus Köln. "Der Auslöser für unsere Wanderung war jedoch die sehr beeindruckende Kreidesteilküste." Zum Instagram-Profil von Aman Rawal .

Foto: Aman Rawal
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Dieses ungewöhnliche Porträt wäre ohne ein gewisses sportliches Engagement nicht geglückt. "Ich habe das Lama bestimmt 20 Minuten über das halbe Gelände verfolgt, bevor es endlich vor einem fotogenen Panorama ohne Touristen stand", sagt Anton Blanke, der sich vor seinem Berufseinstieg als Ingenieur Zeit für eine Weltreise nahm. Der 28-Jährige segelte über den Atlantik und reiste anschließend von Nicaragua bis nach Bolivien. "Der viertägige Salkantay-Trek nach Machu Picchu war eins meiner letzten Abenteuer auf der Reise. Ich wollte die Touri-Attraktion mit einem Erlebnis koppeln.“ Zum Instagram-Profil von Anton Blanke .

Foto: Anton Blanke
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Diesem zutraulichen Murmeltier begegnete Sebastian Ringleb am Fusse des Rhonegletschers am Furkapass. "Wahrscheinlich haben sich die Tiere einfach an die Touristen gewöhnt", sagt der 20-jährige BWL-Student aus Gießen, der im Sommer eine Reise über mehrere Bergpässe in der Schweiz machte. "Der Fotomoment war dabei reichlich unspektakulär: Ich bin ausgestiegen, um das beliebte Belvedere-Hotel inmitten der Serpentine zu fotografieren, und auf einmal stand der Kollege vor meinen Füßen und begrüßte mich herzlich. Etwas zu Essen gab's dann für das Model auch."Zum Instagram-Profil von Sebastian Ringleb .

Foto: Sebastian Ringleb
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Auch dieser norwegische Fuchs aus Kjollefjord suchte menschliche Gesellschaft. "Auf dem Weg zu meiner Unterkunft in einer ehemaligen Fischfabrik begleiteten mich plötzlich zwei Füchse. Scheu waren die beiden nicht, sie liefen ein paar Meter neben mir", sagt die 30-jährige Alexandra Kryaneva, die seit sieben Jahren in Dortmund lebt und im August zum Wandern zum Nordkap und auf die Nordkyn-Halbinsel fuhr. Zum Instagram-Profil von Alexandra Kryaneva .

Foto: Alexandra Kryaneva
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Bei einem abendlichen Spaziergang auf dem Land bekam auch Florian Wenzel unerwartet Gesellschaft. "Als wir an einem eingezäunten Feld vorbei liefen, bemerkte uns eine kleine Herde Schottischer Hochlandrinder. Wer weiß, vielleicht interessierten sie sich auch nur für den Hund, der uns begleitete", sagt der 21-jährige Fotograf aus Ulm. "Auf jeden Fall blieben sie so lange stehen, dass ich Gelegenheit hatte, schön nah an sie heranzukommen". Zum Instagram-Profil von Florian Wenzel .

Foto: Florian Wenzel
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Unnahbar hingegen erschien Christian Bremser dieses Pony auf der isländische Halbinsel Snæfellsnes. "Gegen Nachmittag kamen wir an einer Weide vorbei. Dort stand dieses weiße Pony. Als ob es sich seiner Schönheit bewusst gewesen wäre, machte es im Gegensatz zu den vielen anderen keine Anstalten, näher zu kommen", sagt der 26-Jährige aus Wiesbaden, der mit seiner Freundin seit 2013 das Blog Travelography . betreibt. Bremser, das scheue Tier im Gegenlicht der tief stehenden Novembersonne fotografisch einzufangen. Zum Instagram-Profil von Christian Bremser .

Foto: Christian Bremser
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Eigentlich wollte Christine Pabst nur die schöne Spiegelung am Long Pine Key im Everglades-Nationalpark einfangen. "Der See war ganz ruhig. Zunächst haben wir unseren Gast gar nicht bemerkt, so langsam und lautlos hat er sich angepirscht und ist ins Bild geschwommen", sagt die 38-Jährige aus dem Rheinland, die im November 2014 für drei Wochen durch Florida reiste. "Mein Freund und ich sind ambitionierte Hobbyfotografen mit viel Fernweh, wir suchen uns unsere Reiseziele meistens auch unter fotografisch attraktiven Gesichtspunkten aus." Zum Instagram-Profil von Christine Pabst .

Foto: Christine Pabst
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"Genau in dem Moment, in dem der Tiger seine Beute hinter einer Baumgruppe fixierte, habe ich das Foto geschossen", sagte Greg Schäfer , der eine Tour durch den indischen Ranthambore-Nationalpark machte. "Eine Rotte Kammwildschweine auf einer nahen Lichtung erregte seine Aufmerksamkeit. Die Wildschweine haben den Tiger bemerkt und sind entkommen", sagt der 39-jährige Finanzbeamte aus Hamburg. "Kurz bevor ich dieses Foto gemacht habe, ist der Tiger etwa vier Meter an dem offenen Jeep vorbeigegangen, in dem ich saß. Ein atemberaubendes Erlebnis!" Zum Instagram-Profil von Greg Schäfer .

Foto: Greg Schäfer
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Diesen eleganten Sprung fing Matthias Kern auf einer elfmonatigen Panamericana-Reise im Golf von Alaska ein. "Buckelwale mit einer Kamera zu erwischen, ist gar nicht so einfach", sagt der 30-jährige ITler aus Bülach, der Tierfotografie als eine der schöne Herausforderung betrachtet. "Die Reise zu den Walgründen ist meistens lang. Der Moment für das Foto hingegen viel zu kurz. Das schönste Licht kann man sich auch nicht aussuchen. Der Taktgeber ist das Tier." Zum Instagram-Profil von Matthias Kern .

Foto: Matthias Kern
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Den schönen Strand Otres Beach nahe Sihanoukville in Kambodscha hatten Sven Stück und seine Freundin Anfang 2016 nicht ganz für sich alleine. Viele Krebse leisteten ihnen Gesellschaft. "Wir waren fasziniert von den kleinen Kreaturen, die am Strand nach Nahrung suchten und vor den heranrollenden Wellen flüchteten. Da blieb unsere Kamera nicht lange im Rucksack", sagt der 41-Jährige, der in Berlin als IT-Berater arbeitet. Zum Instagram-Profil von Sven Stück .

Foto: Sven Stück
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Die "Little 5" von Namibia ließ sich Caroline Wolke bei einer Tour in den Dünen um Swakopmund zeigen. "Dazu gehören Chamäleons, Schlangen, Skorpione, Geckos und kleine Spinnen. Der kleine Vogel besucht die Tour jeden Tag, wie uns von den Guides erzählt wurde", sagt die 33-Jährige, die als Personalmanagerin in einem Münchner Modeunternehmen arbeitet. "Er war so zahm, dass er sogar auf die Hand geflogen ist." Nambia ist für sie eines der schönsten Länder auf der Welt. "Die Landschaft ist einmalig und vielfältig, von Küsten über Dünen, der Kalahari-Wüste bis zum Fishriver Canyon ist alles dabei. Und dann ist da noch diese Stille und Ruhe!" Zum Instagram-Profil von Carolin Wolke .

Foto: Carolin Wolke
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Eine überraschende Begegnung hatte auch Mxmilian Redörksen bei einem Spaziergang in Niederösterreich. "Wir hörten ein Rascheln hinter uns, und plötzlich tauchte dieser Hirsch circa 50 Meter entfernt aus dem Wald auf", sagt der 23-jährige Fotograf aus Wien. "Er kam immer näher, bis er fast direkt vor uns stand. In diesem Moment drückte ich auf den Auslöser meiner Kamera." Zum Instagram-Profil von Mxmilian Redörksen .

Foto: Maxmilian Redörksen