Die schönsten Instagram-Leserfotos Märchen, Lichtershows und seltsame Haustiere

Poetisch, mächtig oder skurril - SPIEGEL-ONLINE-Leser schicken uns auf eine Reise durch ihre ganz besonderen Augenblicke in Metropolen dieser Welt.
1 / 15

Diesen poetischen Moment fing Alexandra Kryaneva 2013 in der größten Moschee Indiens ein. "Der Tag war sehr heiß und wir waren auf der Suche nach ein wenig Schatten in der Jama-Masjid-Moschee, als ich den Mann in der Ecke entdeckte", sagt die 30-Jährige, die in St. Petersburg aufgewachsen ist und nun mit ihrer Familie in Dortmund lebt. "Es hat mich fasziniert, wie ruhig und entspannt er dort saß, trotz des Lärms und der Hitze." Zum Instagram-Profil von Alexandra Kryaneva .

Foto: Alexandra Kryaneva
2 / 15

Auf einer Dienstreise in Luzern nutzte Alexandra Kryaneva die kurze Mittagspause für einen Foto-Spaziergang am Vierwaldstättersee. "Ich würde gerne noch einmal nach Luzern reisen und eine Bootsfahrt über den wunderschönen See machen - denn dafür war leider keine Zeit", sagt sie. Zum Instagram-Profil von Alexandra Kryaneva .

Foto: Alexandra Kryaneva
3 / 15

Die U-Bahnstation "Überseequartier" in Hamburg gehörte zu den Hotspots, zu denen Silvia Miralles vier Däninnen auf einem Insta-Walk führte. "Die Farben, das Licht, die Symmetrie, die ganze futuristische Architektur - diese Station ist für jeden Fotografen eine Sensation", sagt die gebürtige Spanierin. "Als ich vor gut zehn Jahren nach Hamburg gezogen bin, habe ich mich Hals über Kopf in die Stadt verliebt: Die Alster, die Elbe, die alten Kontorhäuser, die modernen Gebäude - ich mag die ganzen Gegensätze, die typisch sind für Hamburg." Zum Instagram-Profil von Silvia Miralles .

Foto: Silvia Miralles
4 / 15

Ein Junge musiziert an der dunklen Straße, während im Hintergrund etwa gleichaltrige Kinder im goldenen Licht wohlbehütet ihr Abendessen im Restaurant einer internationalen Kette genießen. "Ich mag dieses Bild, weil es die Gegensätze in Belgrad sehr schön aufzeigt", sagt Wolfgang Riebler, der als Sales Director einer internationalen Firma jede Woche zwischen Wien und Belgrad pendelt. "Es gibt sehr viele Menschen in Serbien, die mit einem monatlichen Einkommen von unter 300 Euro auskommen müssen. Nachdem ich das Foto geschossen hatte, wollte ich dem Jungen Geld in seinen Geigenkoffer legen, doch er lehnte ab und wünschte sich stattdessen einen Ausdruck. Als ich ihm eine Woche später das gerahmte Foto übergab, hatte er Tränen in den Augen". Zum Instagram-Profil von Wolfgang Riebler .

Foto: Wolfgang Riebler
5 / 15

Großes Motorradkino vor Can Tho, Vietnams viertgrößter Stadt: Patrick Lose passte diese Motorradfahrer ab, bevor sie die Fähre verließen. "Als wir nach einer Bootstour auf dem Mekong anlegten, sah ich diese Fähre auf uns zukommen. Ein typisches Bild für Vietnam: Motorräder sieht man hier einfach überall. Am Bild gefällt mir besonders gut, wie der Fahrer in der Mitte ganz lässig in die Kamera schaut." Zum Instagram-Profil von Patrick Lose .

Foto: Patrick Lose
6 / 15

Einen schönen goldenen Moment fing Patrick Lose auf Kuba ein: "Beim abendlichen Schlendern durch Trinidads prächtig-bunte Gassen entdeckte ich diesen für Kuba sehr typischen Oldtimer", sagt der 39-Jährige, der in Hamburg als Wirtschaftsingenieur arbeitet. "Mit der Abendsonne entsteht hier eine ganz besondere Stimmung." Zum Instagram-Profil von Patrick Lose .

Foto: Patrick Lose
7 / 15

Singapurs bekanntes wasserspeiendes Fabelwesen, den Merlion im gleichnamigen Park, fing Aman Rawal am Neujahrstag ein. "Die Lichtershow, die auf dem Foto zu sehen ist, findet täglich statt. Am zweiten Abend wollte ich unbedingt noch einmal zurück und dieses beeindruckende Lichtspiel auch fotografisch festhalten", sagt Rawal, der als Ingenieur bei einem TV-Sender in Köln arbeitet. Besonders beeindruckt hat den 38-Jährigen bei seinem dreitägigen Aufenthalt in Singapur, dass Menschen verschiedener Herkunft und Religion friedlich auf engstem Raum zusammen leben. Zum Instagram-Profil von Aman Rawal .

Foto: Aman Rawal
8 / 15

Eine Menschenansammlung am Covent Garden in London machte Carsten Deckert neugierig. "Eigentlich ist diese Perspektive nur entstanden, weil es der einzige freie Platz war, in den ich mich noch dazwischen quetschen konnte, um gut fotografieren zu können", sagt der 29-jährige Geographiestudent aus Bochum. Genau zur richtigen Zeit: "Kurz nachdem dieses erste Bild entstand, sprang der Jongleur auch schon von seinem Einrad, und die Vorstellung war beendet." Zum Instagram-Profil von Carsten Deckert .

Foto: Carsten Deckert
9 / 15

"Auf der legendären Shibuya-Kreuzung in Tokio fiel mir dieser Mann auf. Dort, wo minütlich Hunderte Menschen die Straße überqueren. Ernster Blick, Hut, Trenchcoat", sagt Claudia Mannes, die als TV-Redakteurin in Köln arbeitet. "Mein Blick wanderte an ihm herunter. In seiner Hand hielt er zwei Hundeleinen." Daran führte er keine Haustiere, sondern einen Fußabstreifer in Form einer Schildkröte und als kleineren Ableger eine Spülbürste. "Das Skurillste war: Niemand schaute ihn auch nur eine Sekunde irritiert an. Niemand wunderte sich. Außer mir. Was ist es, das in einem Moloch wie Tokyo täglich Massen von Millionen Menschen geordnet und diszipliniert in vorgegebenen Bahnen funktionieren lässt – und gleichzeitig die skurrillsten Blüten von Spleens und bizarren Leidenschaften treibt?" Zum Instagram-Profil von Claudia Mannes .

Foto: Claudia Mannes
10 / 15

"Ihre einmalige Symmetrie und Puristik macht die Stadtbibliothek in Stuttgart zum perfekten Fotomotiv", sagt Martin Widenka, Social-Media-Manager aus Frankfurt. "Sie gilt in der Instagram-Szene als eine der deutschen Hotspots und hat sogar einen eigenen Hashtag: #thatlibraryagain". Ziel der Fahrt von Frankfurt nach Stuttgart sei ausschließlich gewesen, Aufnahmen in dieser außergewöhnlichen Bibliothek zu machen, so der 33-Jährige. Zum Instagram-Profil von Martin Widenka .

Foto: Martin Widenka
11 / 15

Einen ganz genauen Plan für diesen besonderen Blickwinkel auf den Taj Mahal hatte Oliver Ostermeyer. "Für schönstes Morgenlicht reihte ich mich bereits um 6 Uhr früh in die Warteschlange ein, um nach Einlass sofort Gelegenheit zu haben, genau in dieser Position den Taj einzurahmen", sagt der 37-Jährige aus Minden, der als Arzt und Hochzeitsfotograf arbeitet. "Eine Stunde später war der gesamte Hof mit Menschen gefüllt." Zum Instagram-Profil von Oliver Ostermeyer .

Foto: Oliver Ostermeyer
12 / 15

Früh morgens war auch Riadh Larbi mit seinen Freunden in Barcelona auf den Beinen, um das gotische Viertel noch ganz für sich allein zu entdecken. "In einer der Gassen trafen wir auf dieses Pärchen, das sich von einem Begleiter fotografieren ließ", sagt der 27-jährige Medizintechniker aus Hamburg, der gebürtig aus Tunesien kommt. "Plötzlicher leuchtete helles Morgenlicht in die Gasse und ließ die beiden wie ein Liebespaar aus einem Märchenbuch aussehen. Eine Szene die ich mir fotografisch einfach nicht entgehen lassen konnte. Mein Lieblingsbild des Barcelona-Trips!" Zum Instagram-Profil von Riadh Larbi .

Foto: Riadh Larbi
13 / 15

Immer auf der Jagd nach besonderen nächtlichen Lichteffekten ist Thilo Hertwig - auch bei seiner beruflichen Stippvisite in London 2014. "Lighttrails geben eine ganz besondere Sicht auf Orte, wie hier auf die St.-Pauls-Kathedrale, an der sich verschiedene Buslinien treffen", sagt der 46-Jährige, der beruflich zwischen Wien und Berlin pendelt. Das Schöne daran sei, dass man sie nur mit Langzeitbelichtung fotografisch sichtbar machen könne. Zum Instagram-Profil von Thilo Hertwig .

Foto: Thilo Hertwig
14 / 15

"Innehalten und einzelne Exponate bewundern war in den Vatikanischen Museen bei unserem Besuch im August fast unmöglich", sagt Wolfram Gruss, Musikproduzent und Komponist für Filmmusik aus Aschaffenburg. "Der dicht gedrängte Besucherstrom riss meine Frau und mich schier durch das unendlich große Museum mit. Besonders schade war das in der Sixtinischen Kapelle, die wir als Highlight unseres Trips vorgesehen hatten." An der Bramante-Treppe am Ende der Museen konnte der 35-Jährige das erste Mal nach circa vier Stunden innehalten. "Voller Bewunderung habe ich dieses Foto geschossen. Vielleicht war ich deshalb so hingerissen davon, da man in diesem großen, weiten Treppenhaus nach dem klaustrophobischen Museumsbesuch endlich etwas Luft zum Atmen hatte." Zum Instagram-Profil von Wolfram Gruss .

Foto: Wolfram Gruss
15 / 15

Beim geplanten Verlaufen in Vilnius entdeckte Jutta Feit dieses ungewöhnliche Graffiti an einer Straßenkreuzung. "Seit 2013 gibt es hier ein Street-Art-Festival und wirklich großartige Kunstwerke überall in der Stadt", sagt die Dokumentarfilmerin und Autorin aus Frankfurt am Main, die bei einer beruflichen Reise nach Minsk einen kurzen Abstecher in die litauische Hauptstadt machte. "Die Graffiti-Kunst ist ein interessanter Kontrast zu den historischen Gebäuden und der Patina des Verfalls". Zum Instagram-Profil von Jutta Feit .

Foto: Jutta Feit