Fotostrecke Sorge um die Ruinen von Nimrud

Einst war Nimrud Hauptstadt des Neuassyrischen Reiches. Über fast vier Quadratkilometer erstrecken sich ihre Paläste. Nun greift der "Islamische Staat" Nimrud an - und zerstört Kulturschätze.
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Auf diesem Archivbild von 2001 reinigen Arbeiter eine Lamassu-Statue in Nimrud. Die Fabelwesen mit Löwen- oder Stierkörper, Flügeln und Menschenkopf galten in Vorderasien als Beschützer. Häufig halten sie an Toreingängen zu Palästen und Städten Wache.

Foto: KARIM SAHIB/ AFP
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Nimrud war einst Hauptstadt des Neuassyrischen Reiches. Über fast vier Quadratkilometer erstreckt sich die Palastanlage. Noch immer ist die archäologische Stätte nicht vollständig untersucht. Doch nun sind die Kämpfer des "Islamischen Staats" in die Ruinen vorgedrungen. Sie setzen sogar Bulldozer ein, um die Kulturschätze zu zerstören.

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Einige Statuen aus Nimrud im Museum von Bagdad: Dort sind sie vorerst sicher.

Foto: Petros Giannakouris/ AP/dpa
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Ein Archivbild von 1932 zeigt einen Hügel von Nimrud. Jahrtausende war die Stadt in Vergessenheit geraten. Sandstürme vergruben ihre Paläste. Erst im 19. Jahrhundert fanden dort Ausgrabungen statt. Einige Schätze aus Nimrud liegen heute im Britischen Museum in London.

Foto: AP/ American Colony Photo Department
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Auf diesem Archivbild von 2003 ist ein Wachmann zu sehen. Er steht neben einem Lamassu von Nimrud. Seit dem Zusammenbruch des Regimes von Saddam Hussein ist die Sicherheitslage in der Region problematisch. Plünderungen und Kämpfe bedrohen die archäologischen Stätten.

Foto: epa Shawn Baldwin/ dpa
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Aufnahmen aus Mossul: Sie belegen die Zerstörungswut der IS-Dschihadisten. Dieses Foto zeigt, wie sich die Terroristen im Museum der Stadt an einer Statue zu schaffen machen.

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Bei ihren Verwüstungen setzten die Extremisten auch Vorschlaghämmer ein, um die jahrtausendealten Kulturdenkmäler zu vernichten.

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Auch diesen geflügelten Bullen, ebenfalls eine Nimrud-Statue, beschädigten die Dschihadisten.

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