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Löten, glühen, walzen In einer Goldschmiedewerkstatt

Wer heiratet, besucht häufig einen Goldschmied. Gerd Weickmann hat sich darauf spezialisiert, Schmuckstücke für diesen besonderen Tag herzustellen. Die Fotografin Janina Laszlo hat ihn in seiner Werkstatt besucht.
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In seiner Werkstatt stellt Goldschmied Gerd Weickmann Hals-, Ohr- und Armschmuck, vor allem aber Trauringe von Hand her. Fotografin Janina Laszlo hat ihm dabei über die Schulter geschaut.

Foto: Janian Laszlo
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Hier an der Schmelzstelle erhitzt Weickmann Gelbgold und gießt es, sobald es flüssig ist, in den Drahteinguss. So stellt er eine Ausgangsform für seine Schmuckstücke her. Laszlo zeigt in ihrer Fotoserie, wie eine Goldkette entsteht.

Foto: Janina Laszlo
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So sieht das Gold nach dem Einguss aus. Danach wird es mit einem Hammer von allen Seiten auf einem Amboss geschmiedet, um es zu verdichten.

Foto: Janina Laszlo
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Nun wird das geschmiedete Goldstück gewalzt und damit weiter verdichtet und in Form gebracht. Je nachdem, welche Form man braucht, muss dies unterschiedlich lang durchgeführt werden.

Foto: Janina Laszlo
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Den Draht zieht Weickmann durch ein Rundzieheisen, um ihn in eine runde Form zu bringen.

Foto: Janina Laszlo
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Nun poliert Weickmann den Draht.

Foto: Janina Laszlo
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Wenn Weickmann den Draht zieht und walzt, wird er hart, deshalb muss er ihn zwischendurch glühen, also erhitzen, und in Wasser abschrecken. Dadurch wird das Gold wieder weich für die weitere Bearbeitung.

Foto: Janina Laszlo
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Nun wickelt Weickmann den Draht um einen runden Dorn. So entstehen runde Ösen.

Foto: Janina Laszlo
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Den gewickelten Draht zwickt Weickmann auf, um einzelne Ösen zu erhalten.

Foto: Janina Laszlo
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Bei einem Teil der Ösen schmilzt Weickmann mit einem Mikrobrenner gleichwertiges Gold an die offenen Stellen.

Foto: Janina Laszlo
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Dieser Ausschnitt zeigt Kleinwerkzeuge wie Bohrer, Sägeblätter, Schmieröl. Das sogenannte Brettwerkzeug umfasst Zangen, Feilen, Hammer, Sägebogen, Lötpinzetten, Zirkel und vieles mehr.

Foto: Janina Laszlo
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Die geschlossenen Ösen schmiedet Weickmann nun auf einem Amboss flach.

Foto: Janina Laszlo
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Um manche Details besser zu erkennen, nutzt Weickmann eine Lupenbrille.

Foto: Janina Laszlo
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Die runden, noch offenen Drahtösen werden abwechselnd in die geschmiedeten Ösen eingehängt und mit einem Lichtbogenschweißgerät verbunden. Dadurch bleibt das Gold hart und die Kette stabiler.

Foto: Janina Laszlo
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Ein Teilstück der Kette ist bereits fertig.

Foto: Janina Laszlo
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Wenn die Kettenglieder verbunden sind, verleiht Weickmann dem Schmuckstück eine Optik, das sogenannte Finish. Die flachen Ösen mattiert er mit einem Mattierungsfließ, die runden Drahtösen werden noch poliert.

Foto: Janina Laszlo
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Im Ultraschallgerät reinigt Weickmann das Schmuckstück am Ende.

Foto: Janina Laszlo
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Für seinen Schmuck nutzt Weickmann Silber, verschiedene Goldlegierungen und Platin. Alle Materialien sind aus zertifizierten Recyclinganlagen in Deutschland.

Foto: Janina Laszlo