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Job & Karriere

Jobsuche auf Plakatwänden "Ich bin nicht der Typ Popcorn-Verkäufer"

Stell! Mich Ein! Ein Wuppertaler hat sein sein Stellengesuch auf Großplakate drucken lassen - weil er als Arbeitsloser mit über 50 Jahren sonst nicht wahrgenommen wird. Am Bahnhof wirbt er nun mit seiner Erfahrung und körperlichen Fitness. Ein Anruf bei Ralph Knapp.
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"Wenn eine Firma mich mit 55 Jahren nicht einstellen möchte, dann kann ich wenig tun": Ralph Knapp hat trotzdem eine besondere Art gefunden, für sich zu werben. Auf zwei großen Plakatwänden in Wuppertal, bietet er seine Arbeitskraft an. 

Foto: Andreas Fischer
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Die Idee ist gut, aber nicht neu: Vor einigen Jahren hat der Werbekaufmann Marco Dührkopp eine riesige Anzeige an einer vielbefahrenen Straße in Hamburg aufgestellt. Zuvor hatte er bereits 120 Bewerbungen verschickt - ohne Erfolg.

Foto: Kay_Nietfeld/ picture-alliance / dpa/dpaweb
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Auch der Engländer Adam Pacitti ließ dieses Jahr ein großes Plakat mit seinem Konterfei in der Stadt aufhängen. Darauf stand: "Ich habe meine letzten 500 Pfund in dieses Plakat investiert. Bitte geben Sie mir einen Job" Die Aktion hatte Erfolg, inzwischen hat Pacitti einen neuen Arbeitsplatz.

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"Ich bin nicht der Typ Popcorn-Verkäufer": 31 Jahre hat Knapp zuvor im Kino gearbeitet. Die Digitalisierung hat nun dazu geführt, dass er sich um eine neue Stelle bemühen muss. Heute werden kaum noch Mitarbeiter gebraucht, die eine Filmrolle wechseln müssen.

Foto: Andreas Fischer
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Knapp hofft auf einen Job in der Buchhaltung: Vielleicht hat aber auch jemand eine andere Idee, die zu seinem Profil passt, sagt er. Mit 55 Jahren wirbt er mit seiner Erfahrung und körperlichen Fitness. Es gibt bereits ein paar ernstgemeinte Angebote.

Foto: Andreas Fischer
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Digitales Plakat: Vor kurzem warb die israelische Bloggerin Alizarin Waissberg mit einem Internet-Auftritt um einen Investor für ihr Studium. Die Eigenwerbung war ähnlich plakativ - und von Erfolg gekrönt. Mehr...

Foto: Alizarin Waissberg
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Marketing-Fachmann Matthew Epstein wollte unbedingt einen Job bei der Firma Google. Weil normale Bewerbungen keinen Erfolg zeigten, drehte er ein Video und lud es bei Youtube hoch. Zusätzlich hat er eine Bewerbungs-Website. Zumindest die Klickzahlen geben dieser Aktion recht.