Jörg Haider Der tödliche Unfall in Klagenfurt
Jörg Haider war am frühen Morgen des 11. Oktober 2008 nach einem Überholmanöver mit seinem Dienstwagen bei mindestens 142 Stundenkilometern verunglückt und hatte sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen. Zum Zeitpunkt des Unfalls hatte er einen Blutalkoholspiegel von 1,8 Promille.
Der Unfall ereignete sich in der Ortschaft Lambichl.
Die VW-Phaeton-Limousine schlitterte eine Böschung entlang über einen Zaun, ...
... überschlug sich und kam auf den Rädern zum Stillstand.
Unglücksort: Der Unfall ereignete sich auf der Loiblpass-Bundesstraße im Süden der Landeshauptstadt Klagenfurt.
Satellitenbild der Unglücksstelle: Haider war Richtung Süden unterwegs, als er kurz vor dem Abzweig Richtung Köttmansdorf die Kontrolle über seinen Wagen verlor.
Unfallstelle aus der Luft: Haider hatte keine Überlebenschance, ergab der Obduktionsbericht. Er erlitt mehrere tödliche Verletzungen zugleich.
Spuren des Crashs: Das Auto kam von der Straße ab, prallte auf einen Betonpfeiler und kam auf den Rädern zum stehen.
Abgesperrte Unfallstelle: Sein Fahrzeug überschlug sich mehrfach. Die Polizei Kärnten supendierte einen Beamten vom Dienst, der nach dem Unfall Fotos von dessen zerstörtem Auto gemacht und sie an Boulevardzeitungen verkauft.
Zerstörter Phaeton: Der Landeshauptmann erlitt schwerste Verletzungen am Kopf und im Brustbereich. Er starb noch am Unfallort.
Unfallwagen: Ersten Ermittlungen zufolge war das Auto mehr als 140 km/h schnell, als das Unglück passierte.
Trauer: Am Arbeitsplatz des Landeshauptmanns von Kärnten stehen wenige Stunden nach dem Unfall eine Kerze und ein Foto von Haider.
Kerzen zum Gedenken: Menschen legten Blumen vor dem Regierungssitz in Kärnten nieder.