Josephine Baker: Der erste schwarze Superstar 13.01.2016
 "Zusammenleben aller Rassen in gegenseitiger Achtung": Josephine Baker 1964 im...
imago/United Archives

"Zusammenleben aller Rassen in gegenseitiger Achtung": Josephine Baker 1964 im Kreise ihrer zwölf Adoptivkinder, die sie die "Regenbogenfamilie" taufte. Der Showstar konnte selbst keine Kinder bekommen - und wollte mit den Adoptionen der zehn Jungen und zwei Mädchen verschiedener Hautfarben ein Zeichen gegen Rassismus und für Mitmenschlichkeit setzen. "Die kleine Welt meiner Familie soll ein Beispiel dafür geben, was auch in der großen Welt verwirklicht werden muss: ein Zusammenleben aller Rassen in gegenseitiger Achtung", so Baker. Die Kinder wuchsen in Bakers Schloss Les Milandes in Südfrankreich auf - wo sich weniger die Adoptivmutter denn häufig wechselnde Nannys um sie kümmerten.