Anti-Waffen-Kampagne Choose One Krasse Vergleiche für mehr Vernunft

Die Choose-One-Kampagne von Moms Demand Action will Vernunft im Umgang mit Waffen fördern, indem sie die Unvernunft zeigt. Ihr Ziel: Ein Verbot des freien Verkaufs von Sturmgewehren.
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Choose One: Schokoladenei oder Sturmgewehr? So irrsinnig das klingt, ist dies der treffendste Vergleich der Kampagne: Überraschungseier sind in den USA tatsächlich aus Kinderschutzgründen illegal - im Gegensatz zu halbautomatischen Maschinengewehren.

Foto: Moms Demand Action
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Leichter Hinker im Vergleich: Dodgeball - eine Art Völkerball-Variante - ist an sehr vielen US-Schulen wegen Verletzungsgefahr verboten. Das gilt allerdings auch für das Sturmgewehr rechts. In seiner Freizeit dürfte der Junge damit allerdings herumballern - in vielen US-Bundesstaaten ohne Waffenschein.

Foto: Moms Demand Action
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Rotkäppchen darf an vielen US-Schulen nicht gelesen werden, weil sie ihrer Oma eine Flasche Wein bringt. Weniger vorsichtig ist man in Bezug auf den Nachwuchs, wenn es ums Waffenrecht geht: Selbst Kinder dürfen mit solchen Militärgewehren schießen.

Foto: Moms Demand Action
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Die Frau hinter der Kampagne: Shannon Watts (hier bei einer Demonstration in Washington am 26. Januar) wurde zur Aktivistin, nachdem sie die Bilder vom Sandy-Hill-Massaker sah. Ihre Organisation Moms Demand Action verlangt eine an vernünftigen Kategorien orientierte Reform des Waffenrechts - und das heißt zuerst ein Verbot von Strumgewehren.

Foto: Corbis
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Inzwischen ist Moms Demand Action fast omnipräsent: Wo gegen Waffen demonstriert wird, sind auch Vertreterinnen der protestierenden Mütter dabei. Eine ganz eigene Protestform...

Foto: AP/dpa
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...sind die Kinderwagen-Staus, zu denen MDA regelmäßig aufruft: Belagert werden die Büros von Abgeordneten. Allein in der zweiten Aprilhälfte organisierte MDA 24 solche Demonstrationen in 13 US-Bundesstaaten. Im Bild: Mütter auf dem Weg zum Capitol, Washington D.C., am 17. April.

Foto: ALEX WONG/ AFP