Katastrophe auf der "Lisco Gloria" "Es brennt lichterloh"

Vor der Ostsee-Insel Fehmarn sind mehr als 200 Menschen von Bord einer brennenden Fähre gerettet worden. Über 20 Passagiere wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Löscharbeiten auf See gestalten sich schwierig.
1 / 22

Havarierte Ostseefähre "Lisco Gloria" am Sonntagmittag: Das feuer glimmt nur noch.

Foto: Getty Images / Havariekommando
2 / 22

"Wir denken, es ist von alleine ausgegangen", sagte der Chef der dänischen Rettungszentrale.

Foto: Getty Images / Havariekommando
3 / 22

Das Feuer fraß ein rund acht Quadratmeter großes Loch in die Außenhaut des Schiffs.

Foto: Getty Images / Havariekommando
4 / 22

Brennende "Lisco Gloria": Am Sonntagmorgen glomm das Feuer nur noch - Spezialisten prüfen jetzt, ob die Ostseefähre in einen Hafen geschleppt werden kann.

Foto: Handout/ Getty Images
5 / 22

Feuer auf der "Lisco Gloria": Die Auto- und Personenfähre war auf dem Weg von Kiel ins litauische Klaipeda, als es in der Nacht zum 9. Oktober gegen Mitternacht zu einer Explosion an Bord kam. Alle 249 Menschen an Bord konnten gerettet werden.

Foto: dpa
6 / 22

Auch Stunden nach der Detonation brannte das Schiff noch lichterloh, trieb zunächst steuerlos Richtung Dänemark.

Foto: dapd
7 / 22

Vier Spezialisten eines "Boarding-Teams" gelang es schließlich, den Anker zu werfen.

Foto: Sok Handout/ dpa
8 / 22

Dafür brauchten sie nur sieben Minuten an Bord der "Lisco Gloria".

Foto: dpa
9 / 22

Die Ursache für die Explosion und den gewaltigen Brand war zunächst unklar. Ersten Erkenntnissen zufolge geht man von einem technischen Defekt bei einem der transportierten Lkw aus.

Foto: dpa
10 / 22

Mehr als zehn Löschboote und Notschlepper waren im Einsatz.

Foto: dapd
11 / 22

Die Rauchfahne stieg hoch in den klaren Herbsthimmel.

Foto: dapd
12 / 22

Etwa 20 Menschen erlitten eine Rauchvergiftung.

Foto: dapd
13 / 22

Der Rumpf der "Lisco Gloria" musste gekühlt werden, um ein Auseinanderbrechen und Sinken des Schiffs zu verhindern.

Foto: dapd
14 / 22

Probleme bereitete den Einsatzkräften, dass nicht unbegrenzt Löschwasser in den Havaristen gepumpt werden kann. Sonst droht das Kentern des 200 Meter langen Schiffs, an dessen Bord sich zudem noch Treibstoff befindet.

Foto: dpa
15 / 22

Das Fährschiff "Deutschland" brachte die geretteten Passagiere noch in der Nacht zurück nach Kiel. Gemeinsam mit einem Schiff der Bundespolizei nahm die Fähre die Schiffsbrüchigen auf. Einige Menschen mussten aus dem Wasser gezogen und von Rettungsinseln geholt werden.

Foto: Rtn Ute Strait/ dpa
16 / 22

Rettungsfahrzeuge der Feuerwehr standen bereit, um die Betroffenen in Krankenhäuser zu bringen.

Foto: Rtn Ute Strait/ dpa
17 / 22

Die "Deutschland" legte am Marinestützpunkt in Kiel an, wo die geretteten Passagiere der havarierten "Lisco Gloria" von Bord gingen.

Foto: Hauke Hansen/ dpa
18 / 22

Krankenwagen in Kiel am Morgen. Drei Verletzte wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung per Hubschrauber in umliegende Krankenhäuser gebracht, teilte das Havariekommando in Cuxhaven mit. Zudem seien rund 20 Menschen leicht verletzt worden.

Foto: Hauke Hansen/ dpa
19 / 22

Am Kieler Marinestützpunkt fuhren nach der Ankunft der Fähre "Deutschland" im Minutentakt Krankenwagen vor.

Foto: Hauke Hansen/ dpa
20 / 22

Nach ihrer Rettung werden Passagiere der "Lisco Gloria" von einem Sanitäter betreut.

Foto: Rtn Ute Strait/ dpa
21 / 22

Feuerwehrmänner auf dem Marinestützpunkt in Kiel. Unter den Verletzten waren auch Kinder. "Wir gehen derzeit davon aus, dass wir alle haben", sagte ein Sprecher des Havariekommandos.

Foto: Angelika Warmuth/ dpa
22 / 22

Ein Archivbild der Fähre "Lisco Gloria" vom Mai 2004

Foto: Rainer Hackenberg/ dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.