Kinect vs. Move Neue Regeln

Microsofts System zur Bewegungserkennung für seine Xbox 360 funktioniert völlig ohne physische Controller. Kann das Nachahmerprodukt Nintendos Wii und Sonys Move schlagen?
1 / 20

Kinect für Xbox 360: Microsofts System zur Bewegungssteuerung strahlt Infrarotlicht ab (links), nimmt reflektiertes Infrarotlicht wieder auf (rechts) und hat eine eingebaute Webcam, deren Bilder mit denen der tiefenempfindlichen Infrarotkamera verrechnet werden.

2 / 20

Kinect im Wohnzimmer: Für kleine Räume ist die Technik kaum geeignet. Vor dem Fernseher braucht man eine Menge Platz, um Kinect sinnvoll einzusetzen. Ohne Möbelrücken wird es vielerorts nicht gehen.

3 / 20

Konsole und Zubehör: Für den Deutschland-Start am 10. November bietet Microsoft bei "ausgewählten Händlern" ein Paket an, das die Xbox 360 mit 250 Gigabyte Festplatte und Kinect umfasst. Dazu gibt es das Familienspiel...

4 / 20

..."Kinect Adventures": Der Starttitel liegt jedem gekauften System bei. Eine Zeitlang und vor allem in Gruppen macht "Kinect Adventures" durchaus Spaß, auf die Dauer halten die kleinen Spiele, die auf...

5 / 20

...Hüpfen, Ducken und Ausweichbewegungen basieren, aber nicht vor.

6 / 20

"Ricochet": Was als Technik-Demonstration seit der ersten Kinect-Präsentation auf Messen vorgeführt wurde, hat es nun auch ins "Kinect Adventures"-Bündel geschafft. Mit Händen und Füßen müssen Bälle zurückgeschlagen werden.

7 / 20

"YourShape - Fitness Evolved": Der französische Hersteller Ubisoft hat mit der Kinect zugrundeliegenden Technologie sogar schon vor Microsoft experimentiert. Das Fitnessprogramm für die Konsole setzt derzeit den Maßstab für ernsthaften Konsolensport - was sich ändern könnte, wenn Electronic Arts seine Kinect-Fassung des Trainingstitels "EA Sports Active 2" vorstellt.

8 / 20

"Kinect Sports": Der Titel erinnert nicht umsonst stark an das große Vorbild "Wii Sports" - doch das völlige Weglassen eines Controllers fügt den einfachen Bewegungsspielen eine neue Dimension hinzu, egal ob beim Bowling...

9 / 20

...oder beim Boxen. Highlights der sechs Sportarten umfassenden Spielesammlung sind jedoch die Tischtennis-Simulation (die den Spieler durchaus ins Schwitzen bringen kann), die Tatsache, dass man beim Fußballspielen nun wirklich mit den Füßen gegen virtuelle Bälle treten darf, und der Begrüßungsbildschirm, der es erlaubt, ein Stadion voller Pixelmännchen mit einer Geste zur La-Ola-Welle zu bringen.

10 / 20

"Kinect Joy Ride": Das Rennspiel zeigt, dass nicht jedes Spiel mit Bewegungssteuerung automatisch funktioniert. Ein Autorennspiel, bei dem man zwar mit leeren Händen lenken, aber nicht Gas geben kann (die Geschwindigkeit kommt automatisch, nur gelegentliche Boosts sind möglich), macht auf die Dauer einfach keinen Spaß.

11 / 20

"Fighters Uncaged": Mit diesem Prügel-Titel beweist Ubisoft, dass auch aus dem gleichen Haus hervorragende ("Your Shape") und miserable Anwendungen der neuen Technologie kommen können. Hier fällt es schwer, den Zusammenhang zwischen den eigenen Bewegungen und denen der eigenen Spielfigur zu erkennen.

12 / 20

"Dance Central": Das "Rock Band"-Studio Harmonix legt mit dem Tanzspiel den Titel vor, der die Fähigkeiten der neuen Peripherie am eindrucksvollsten zur Schau stellt. Wer hier mittanzt, wird tatsächlich etwas lernen - und dabei kräftig schwitzen.

13 / 20

"Kinectimals": Die unfassbar niedlichen Pelztiere dieses Inselabenteuers sind Microsofts stärkste Waffe im Kampf um das vorweihnachtliche "Kauf mir"-Quengeln von Kindern. Die Mini-Spiele selbst (Bällchen werfen, dem eigenen Mini-Tiger durch Vormachen Kunststücke beibringen) werden zwar auf Dauer nur geduldige Kinder faszinieren. Sie demonstrieren aber schön, was die neue Technik an Möglichkeiten bietet.

14 / 20

Konkurrenzprodukt: Sonys Move besteht in der Standardausführung nur aus dem rechts gezeigten Controller, die farbige Kugel an der Spitze ist das Objekt, das die Konsolenkamera verfolgt, um so die Bewegungserfassung zu ermöglichen. Der links gezeigte sogenannte Navigation-Controller...

15 / 20

...enthält wieder einen Joystick und diverse vom klassischen Playstation-Controller vertraute Knöpfe. Mit der Kombination aus beiden soll man auch komplexere Spiele steuern können, genau wie bei Nintendos Wii-Controller mit der sogenannten Nunchuck-Erweiterung.

16 / 20

Bogenschießen: Auch zwei Move-Standard-Controller lassen sich kombinieren, etwa um eine virtuelle Bogensehne zu spannen,...

Foto: VALERIE MACON/ AFP
17 / 20

...wie das im Sportspiel "Sports Champions" erforderlich ist. Der Titel lässt sich sowohl mit einem als auch mit zwei Controllern spielen - allerdings muss jeder davon einzeln gekauft und bezahlt werden.

18 / 20

"Sports Champions": Die Tischtennis-Simulation zeigt eindrucksvoll, wie genau das Move-System die Bewegungen des Controllers erfasst, sogar kleine Drehungen des Schlägers werden auf dem Bildschirm wiedergegeben.

19 / 20

"Kung Fu Rider": Das skurille Bürostuhl-Rennspiel ist ein gutes Beispiel für die Startaufstellung für Sonys Playstation Move. Die Idee ist hübsch, die Umsetzung aber so misslungen, dass kaum jemand den Nerv haben wird, sich länger mit dem Titel zu beschäftigen.

20 / 20

Sturz: Auch andere Move-Starttitel wie "The Fight" oder "The Shoot" machen allenfalls vorübergehend Spaß. Derzeit wirkt Sonys Bewegungssteuerungssystem wie eine Wii-Erweiterung für die Playstation 3, allerdings ohne Nintendos eindrucksvolle Software-Bibliothek.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.