Demo in Paris Polizei nimmt Aktivisten fest
Konfrontation zwischen Polizei und Demonstranten auf dem Place de la République: Infolge der Anschläge vom 13. November herrscht in Paris eigentlich Demonstrationsverbot.
Umweltschützer wollten dennoch ein Zeichen setzen, und die Polizei ließ sie zunächst auch gewähren und schritt nicht gegen Menschenketten ein.
Dann warfen mehrere Dutzend Vermummte Flaschen und andere Wurfgeschosse auf Polizisten, die auf dem Platz eine friedliche Protestaktion der Bürgerbewegung Avaaz sichern sollten.
Die Sicherheitsbeamten antworteten mit Tränengas und setzten auch Schlagstöcke ein, schließlich nahmen sie rund hundert Aktivisten fest. Es soll keine Verletzten gegeben haben.
Aus Anlass der am Montag beginnenden Klimakonferenz gab es weltweit Aktionen für ein strengeres Klimabkommen. In Hongkong ließen Aktivisten Eisbären aus Styropor aufmarschieren.
In Deutschland fand die größte Demo in Berlin statt, wo Demonstranten auf die gefährlich steigenden Temperaturen hinwiesen, die der Klimawandel mit sich bringt.
Laut Polizei sollen 2500 Demonstranten unterwegs in Berlin gewesen sein.
Am Samstag waren in Oslo bereits die Menschen für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen.