Klage der Herero "Deutscher Kolonialismus war oft Raub und Terror"

Eine Völkermord-Klage der Herero aus Namibia könnte eine Prozessflut gegen Deutschland auslösen. Kolonialismusforscher Jürgen Zimmerer wirft der Bundesregierung vor, schlecht verhandelt zu haben.
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Vekuii Rukoro, Oberhaupt der Herero-Volksgruppe, gab nach dem ersten Gerichtstermin in New York zu seiner Klage gegen Deutschland eine Pressekonferenz. Die Herero wollen mit an den Verhandlungstisch, wenn Deutschland und Namibia über Wiedergutmachung verhandeln.

Foto: DON EMMERT/ AFP
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Auch eine nigerianische Delegation hatte sich zur Pressekonferenz eingefunden. Der erste Gerichtstag verlief für die Kläger erfolgreich: Es wurde ein weiterer Termin im Sommer angesetzt.

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Schutztruppen machen sich bereit: Hier wird 1904 die 2. Marinefeldkompanie eingesegnet, ehe sich die Deutschen in die Schlacht gegen leicht bewaffnete aufständische Herero aufmachten. Am Ende stand der Tod von Tausenden, auch Frauen und Kinder wurden nicht verschont.

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