Das größte Fest der Welt Im vollen Gange(s)

Das Schlimmste wäre eine Massenpanik: Rund 120 Millionen Hindus feiern in diesen Wochen im nordindischen Bundestaat Uttar Pradesh das Kumbh-Mela-Fest. Hier sind die Bilder einer ganz besonderen Zusammenkunft.
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Heiliger Badespaß: Das hinduistische Fest Kumbh Mela in Prayagraj (früher Allahabad) gilt als größte Menschenansammlung der Welt. Rund 120 Millionen Pilger und Touristen aller Welt kommen im Laufe der mehrwöchigen Feierlichkeiten in den nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh.

Foto: CHANDAN KHANNA/ AFP
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Von Sünden gereinigt: An insgesamt sechs Badetagen steigen die Gläubigen dort, wo Ganges, Yamuna und der mythische Fluss Sarasvati zusammenfließen, in die Fluten. Die rituelle Waschung am Neumondtag gilt als besonders glücksverheißend und ist der Höhepunkt des Festes.

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Sie kommen zu Fuß, mit dem Ochsenkarren oder reisen mit dem Flugzeug an: Wer sich kein teures Hotel oder einen Platz in der riesigen, eigens eingerichteteten Zeltstadt in Prayagra leisten kann, schläft oder wacht in Decken gehüllt am Ufer des Ganges.

Foto: ADNAN ABIDI/ REUTERS
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Exzentrisch und kein bisschen öffentlichkeitsscheu: Ein Naga Sadhu, ein nackter heiliger Mann, raucht Marihuana. Den Asketen kommt das Privileg zu, das heilige Bad zu eröffnen.

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1000 Kameras, 40 Wachtürme und über 30.000 Polizisten sind im Einsatz - vor allem um Massenpaniken zu verhindern. Das Kumbh-Mela-Fest hat am 15. Januar begonnen und dauert noch bis zum 4. März.

Foto: AFP PHOTO/ PRAYAGRAJ MELA AUTHORITY
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Rund 35 Millionen Euro wurden investiert, um Abwasserkanäle in den Ganges und den Yamuna zu blockieren und gesundheitsgefährdendes Schmutzwasser zu klären.

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Die Naga Sadhus bemalen ihre Körper mit Asche. Sie kommen aus den abgelegensten Provinzen in die Feststadt.

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Wie aufgereiht liegen Pilgerboote am "Sangam", dem Zusammenfluss von Ganges, Yamuna und Sarasvati.

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Augen auf: In den Menschenmassen gehen Pilger schnell verloren. In diesem Jahr können Familien erstmals per App nach Vermissten suchen.

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Ein neuer Lebensabschnitt: Während des diesjährigen Festivals durchliefen rund 10.000 Männer und Frauen das Initiationsritual der Naga Sadhus. Dazu gehört auch die Rasur der Kopfhaare.

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